Die offizielle Homepage des FK Hansa Wittstock 1919 e.V.
   FK Hansa Wittstock 1919 e.V.    

Das Fußballjahr 2011






Trainingscamp in Wittstock



Fr.10.06.201118.00 UhrE1-Junioren:MSV Neuruppin I (KP)6 : 3
   SV Blumenthal/G.:Alte Herren4 : 4
Sa.11.06.201115.00 UhrSV Protzen:2. Männer2 : 4
Mi.15.06.201118.00 UhrFSB BW Rheinsberg:C-Junioren (KP)3 : 1
Sa.18.06.201111.00 UhrSV Empor Brandenburg:C1-Junioren_ : _
So.19.06.201110.00 UhrE1-Junioren:SV SR Neustadt I (KP)_ : _


Geschäftsstelle des FLB geschlossen

Auf Grund einer internen Schulungsmaßnahme bleibt die FLB-Geschäftsstelle am 20. Juni 2011 ab 12.00 Uhr und am 21. Juni von 8.00 bis 16.30 Uhr geschlossen. Es wird um Verständnis und entsprechende Disposition gebeten. Michael Hillmann, Geschäftsführer



Staffeltagungen: Bitte planen Sie!

Landesklasse West: 9. Juli 2011, 10.00 Uhr, SSV Einheit Perleberg

Landesliga Frauen: 23. Juli 2011, 13.00 Uhr, Potsdam/Waldstadt

Junioren — Landesspielbetrieb: 9. Juli 2011, 11.00 Uhr, Bundesleistungszentrum Kienbaum.




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Sa.04.06.201111.00 UhrC1-Junioren:BSC Rathenow 945 : 5
   TSV Wustrau:C2-Junioren (KP)0 : 2
  13.00 UhrZernitzer SV:Frauen (KP)0 : 8
  15.00 UhrVfL Nauen:1. Männer2 : 1
So.05.06.201110.30 UhrSG Turbine/Kickers:A-Junioren1 : 4
   B-Junioren:Potsdamer Kickers5 : 5
  15.00 Uhr2. Männer:SV Dreetz0 : 0



Mi.01.06.201118.00 UhrSV Drewen:Alte Herren0 : 3



Mitgliederversammlung

Am 27.05.2011 findet eine Mitgliederversammlung der Abteilung Fußball statt. Auf der Tagesordnung steht die Wahl der neuen Abteilungsleitung. Nach dem Ausscheiden von Stefan Bandilla als Abteilungsleiter übernimmt bis zur Neuwahl Bernd Leuchtenberger die Leitung der Abteilung Fußball.



Mi.25.05.201118.00 UhrC2-Junioren:SV Victoria Breddin5 : 4
  19.00 UhrSG Linum:Frauen0 : 8
Do.26.05.201118.00 UhrD2-Junioren:SV Union Neuruppin II3 : 0
   D1-Junioren:MSV Neuruppin II10 : 1
Fr.27.05.201118.00 UhrSV Eintracht Alt Ruppin:C2-Junioren4 : 6
Sa.28.05.201110.00 UhrE2-Junioren:MSV Neuruppin I3 : 10
   E1-Junioren:MSV Neuruppin II15 : 0
  11.00 UhrFC Borussia Belzig:C1-Junioren3 : 2
  13.00 UhrWerderaner FC Viktoria:B-Junioren0 : 1
  15.00 Uhr1. Männer:SV Falkensee/F. II1 : 5
So.29.05.201110.00 UhrSV RW Kyritz:F2-Junioren17 : 2
   F1-Junioren:SV SR Neustadt I3 : 2
  10.30 UhrA-Junioren:Werderaner FC Viktoria5 : 1
  15.00 UhrMSV Neuruppin II:2. Männer4 : 0




Do.19.05.201118.00 UhrSV Eintracht Alt Ruppin:E1-Junioren0 : 11
   SV SR Neustadt II:E2-Junioren (KP)9 : 1
Fr.20.05.201118.00 UhrFC BW Wusterhausen:F1-Junioren2 : 3
   Alte Herren:FC BW Wusterhausen11 : 0
Sa.21.05.201110.00 UhrLindower SV GW:D1-Junioren5 : 4
  11.00 UhrC1-Junioren:SG Treuenbrietzen1 : 2
   MSV Neuruppin II:D2-Junioren10 : 0
  15.00 UhrSV Empor Schenkenberg:1. Männer1 : 2
So.22.05.201110.00 UhrF2-Junioren:SV SR Neustadt II4 : 3
   Frauen:SG Linum9 : 5
  10.30 UhrB-Junioren:RSV Eintracht Teltow0 : 2
  15.00 Uhr2. Männer:SV Rhinow/G.2 : 8


Neuer Trikot-Sponsor



Do.12.05.201118.00 UhrC1-Junioren:BSC Süd 05 II0 : 4
Fr.13.05.201118.00 UhrZernitzer SV:Alte Herrenabg.
  19.30 UhrBSC Süd 05 II:1. Männer3 : 0
   2. Männer:MSV Neuruppin II0 : 4
Sa.14.05.2011 10.00 UhrTSV Wustrau:E1-Junioren_ : _
  12.30 UhrFC Kremmen:A-Junioren2 : 3
So.15.05.201110.00 UhrMSV Neuruppin II:E2-Junioren2 : 13
   SV SR Neustadt I:F2-Junioren7 : 0
   F1-Junioren:BSV SW Zaatzke3 : 12
   Zernitzer SV:Frauen4 : 6
  10.30 UhrB-Junioren:Caputher SV2 : 5
  14.00 Uhr1. Männer:Veritas Wittenberge/B.4 : 0
  15.00 UhrSV SR Neustadt II:2. Männerabg.



"Spieltag für Menschlichkeit und Toleranz" am Wochenende des 13. bis 15. Mai 2011

Brandenburgs Fußballer spielen für Toleranz
Der Koordinator des „Toleranten Brandenburg“ eröffnet 4. „Spieltag für Menschlichkeit und Toleranz“
Ein symbolischer Händedruck der Fußballer vor und nach dem Spiel soll vom Respekt vor dem Gegner künden! Alle Vereine im Landesverband sind aufgerufen, an diesem Ein symbolischer Händedruck der Fußballer vor und nach dem Spiel soll vom Respekt vor dem Gegner künden! Alle Vereine im Landesverband sind aufgerufen, an diesem Wochenende, dem 4. "Spieltag für Menschlichkeit & Toleranz" ein ausdrückliches Bekenntnis für demokratische Grundwerte im Fußball und in der Gesellschaft insgesamt abzugeben. Wo es möglich ist, wird die gemeinsame Resolution (Anhang) von LSB, Landesregierung und FLB öffentlichkeitswirksam verlesen.
Am Wochenende vom 13. bis 15. Mai 2011 findet zum vierten Mal der „Spieltag für Menschlichkeit und Toleranz“ im Land Brandenburg statt. Mit dieser Aktion setzen die Landesregierung, der Landessportbund (LSB) und der Fußball-Landesverband Brandenburg (FLB) erneut ein Zeichen für Menschlichkeit und Toleranz. Der Koordinator des Handlungskonzepts „Tolerantes Brandenburg“, Sportstaatssekretär Burkhard Jungkamp, eröffnet den Spieltag am Freitag, 13. Mai 2011, in Oranienburg (Landkreis Oberhavel). Anschließend folgt ein Punktspiel des TuS Sachsenhausen gegen den SV Victoria Seelow. Sportministerin Martina Münch macht am Samstag, 14. Mai 2011, im Rahmen des Spieltages den Ehrenanstoß beim Spiel des SC Spremberg gegen den FSV Viktoria Cottbus.
Sportministerin Münch und Sportstaatssekretär Jungkamp würdigen das Engagement des Sports im Land Brandenburg. „Der Fußball spielt eine zentrale Rolle bei der Vermittlung von Werten wie Fairness und Toleranz“, so Ministerin Münch. Staatssekretär Jungkamp betont, dass der Landessportbund und der Fußball-Landesverband das Anliegen des ‘Toleranten Brandenburg‘ seit Jahren unterstützen. „Sie sind unverzichtbare Partner der Landesregierung im Engagement für Demokratie und gegen Rechtsextremismus.“ (Quelle: www.flb.de)



Di.03.05.201119.00 Uhr1. Männer:FSV Germendorf2 : 1
Fr.06.05.201118.00 UhrAlte Herren:SV RW Kyritz4 : 1
   Frauen:SG MSV/Gühlen8 : 1
Sa.07.05.2011 10.00 UhrE1-Junioren:SV BW Walsleben31 : 0
   E2-Junioren:TSV Wustrau2 : 2
  10.30 UhrA-Junioren:FSV Brück1 : 4
  11.45 UhrLindower SV:D2-Junioren8 : 0
  15.00 UhrTSV Chemie Premnitz:1. Männer2 : 1
So.08.05.201110.00 UhrSV SR Neustadt:F1-Junioren1 : 3
   F2-Junioren:SV Rhinow/G.2 : 3
  11.00 UhrRSV Eintracht Teltow:B-Junioren4 : 1
  15.00 Uhr2. Männer:Lindower SV3 : 4


Auf leisen Sohlen nach oben

Hansa verkürzt den Abstand zu Chemie und darf wieder hoffen
Landesklasse: Hansa Wittstock – Germendorf 2:1 (0:1)
Im Nachholspiel der Landesklasse kam Hansa Wittstock am Dienstagabend zu einem 2:1-Arbeitssieg gegen den Abstiegskandidaten aus Germendorf. Dabei überzeugte die Mannschaft von Trainer Jörg Lutter zwar kaum, aber verkürzte den Rückstand zu Spitzenreiter Chemie Premnitz auf sechs Punkte.
In den ersten 45 Minuten lief es nicht wie gewünscht beim neuen Tabellenzweiten. Wittstock hatte zwar mehr Spielanteile, doch im Defensivhalten offenbarte die Lutter-Elf einige Schwächen. Vor allem lange Bälle aus dem Halbfeld sorgten immer wieder für Gefahr vor dem von Kevin Apitz gehüteten Hansa-Tor. Allein Gästestürmer Maik Dittmar hatte zweimal die Gästeführung auf dem Fuß, doch scheiterte jeweils am stark aufspielenden Apitz. Doch auch der Heimkeeper war ohne Chance, als Dittmar in der 41. Minute im dritten Versuch zur nicht unverdienten Führung der Germendorfer traf.
Nach dem Seitenwechsel wurden die Angriffsbemühungen der Wittstocker Mannschaft zwingender und Germendorf ließ sich zu weit in die eigene Hälfte zurückdrängen. Zwar rettete ein Gästeverteidiger in der 50. Minute einen Kopfball von Christian Bauch noch auf der eigenen Torlinie, doch knappe fünf Minuten später war der Bann gebrochen. Felix Strothenk traf zum Ausgleich, wobei der Gästetrainer vorher ein Foul gesehen haben wollte, doch die Pfeife von Schiedsrichter Fabian Schulte (Wildberg) blieb stumm. Auch in der Folge war Hansa die aktivere Mannschaft und den abstiegsbedrohten Germendorfer war die Verunsicherung deutlich anzumerken. Es dauerte trotz bester Chancen aber bis zur 80. Minute, ehe Christian Bauch das erlösende 2:1 für den Gastgeber besorgte.
Am Sonnabend reist die Mannschaft von Trainer Jörg Lutter nun zum Spitzenspiel nach Premnitz. Mit einem Erfolg auf fremden Platz könnte Hansa eine sehr spannende Endphase der Saison einläuten, da dann noch fünf Spiele zu absolvieren sind.

Quelle: MAZ von Thomas Leitert)



Fr.29.04.201118.00 UhrAlte Herren:SV Dreetz3 : 1
Sa.30.04.201110.00 UhrSV SR Neustadt II:E2-Junioren (KP)ausgf.
  10.00 UhrE1-Junioren:SV SR Neustadt I (KP)12 : 0
  10.30 UhrB-Junioren:SG Rathenow/Premntiz2 : 1
  11.00 UhrC1-Junioren:Lok Brandenburg3 : 2
  15.00 Uhr1. Männer:SSV Einheit Perleberg4 : 0
So.01.05.201110.00 UhrSV Blumenthal/G.:D1-Junioren2 : 1
  15.00 UhrSV BW Walsleben:2. Männer2 : 0

Kreispokal Hansa - Neustadt

Kreispokal der E–Junioren

FK Hansa Wittstock I – SV Schwarz-Rot Neustadt I 12:0
Mit der Höhe des Sieges waren auch die Trainer von Hansa positiv überrascht, da Neustadt als spielstarker Gegner eingeschätzt wurde. So dauerte es auch 10 Minuten bis Jonas Bienert mit einem Distanzschuß den Gästekeeper überwinden konnte. Mit dem 2:0 durch Lukas Kanna schien der Wiederstand der Gäste gebrochen zu sein, auch wenn die Neustädter eine fußballorientierte Philosophie bei ihren Jungs in den Vordergrund stellen. 2-mal Philip Gerstmann und Tobi Eckardt erhöhten zum Halbzeitstand auf 5:0.
Zur 2. Halbzeit wurde angemahnt, weiterhin attraktiven Fußball zu spielen und aus der Defensive mehr Impulse zu setzen. Zum Motor entwickelte sich dabei Julian Rieck, der seine Vorderleute immer wieder in Szene setzte. Davon konnte der am Samstag sehr gut aufgelegte Jonas Bienert mit seinem Hattrick zum 10:0 bis 12:0 profitieren. Ob, wie in der 1. Halbzeit mehr im defensiven Bereich eingesetzt, zu bremsen war er in keiner Phase des Spiels.
Den Torreigen in der 2. Halbzeit eröffnete ebenfalls mit einem Hattrick der wieder erstarkte Lukas Kanna, wobei er die eine oder andere Torchance, genau wie Philip Gerstmann, hätte verwerten müssen. Den zwischenzeitlichen Stand zum 9:0 erzielte Tom Panzer.
Positiv ist zu bewerten, dass im defensiven Bereich keine ernsthafte Torgefahr zugelassen wurde. Tobias Greitemeier steigert sich von Spiel zu Spiel, wobei auch der Hansatorwart profitierte, denn er hatte am Samstag sehr wenig zu tun.
JAT
Hansa 1: C. Sassenhagen; Jonas Bienert; Julian Rieck, Philip Gerstmann; Tobias Greitemeier; Tobi Eckardt; Lukas Kanna; Tom Panzer


Landesklasse West

FK Hansa Wittstock – SSV Einheit Perleberg. Die Perleberger, in der Rückrunde bisher die Wundertüte der Liga, sind beim Tabellenvierten, der in der Tabelle noch weiter nach oben klettern will, zu Gast. Nach ihrer 1:4-Hinspielniederlage haben die Einheit-Kicker zwar noch eine Rechnung offen, aber ausgerechnet in Wittstock voll zu punkten, wäre eine riesige Überraschung. Für den Außenseiter aus der Rolandstadt könnte aber bei optimaler Spielweise sowie dem nötigen Glück ein Zähler drin sein.

Quelle: MAZ


Do.21.04.201117.00 UhrA-Junioren:FSV Babelsberg 74abg.
  18.00 UhrSG Gumtow:Alte Herren1 : 1
  20.00 Uhr1. Männer:VfL Nauen2 : 0
Mo.25.04.201115.00 Uhr2. Männer:SV 69 Schönberg0 : 5



Do.14.04.201118.00 UhrB-Junioren:SV SR Neustadt2 : 3
Fr.15.04.201118.00 UhrAlte Herren:SV SR Neustadt1 : 7
Sa.16.04.201110.00 UhrSV BW Walsleben:E2-Junioren1 : 5
   FSV BW Rheinsberg:D1-Junioren0 : 5
  11.00 UhrFSV Brück 1922:C1-Junioren1 : 0
  13.00 UhrSG Bornim:A-Junioren12 : 0
  15.00 UhrSG Eintracht Friesack:1. Männer1 : 0
So.17.04.201110.00 UhrFC BW Wusterhausen:F2-Junioren13 : 1
   F1-Junioren:SV Rhinow/G.10 : 3
  15.00 Uhr2. Männer:SV Union Neuruppin3 : 4


Sven Budig trifft in der Nachspielzeit

Friesack schlägt Wittstock mit 1:0

Die Kicker von Eintracht Friesack konntem am Sonnabend das nächste Spitzenspiel in der Landesklasse West erfolgreich bestreiten. Nach dem Remis beim Pritzwalker FHV in der Vorwoche rangen die Fliederstädter diesmal Hansa Wittstock mit 1:0 (0:0) nieder und verbesserten sich auf den dritten Tabellenplatz. Dabei wird der Lauf der Friesacker langsam unheimlich. Nach nunmehr neun Spielen ohne Niederlage avanciert die Eintracht-Elf nicht nur zur positiven Saisonüberraschung, sondern auch zur erfolgreichsten Rückrundenmannschaft in der Staffel West. Nach dem Spiel gegen den bisherigen Tabellendritten waren sich alle darüber einig: Der 14. Saisonerfolg der Gastgeber war zwar durchaus verdient, kam aber dennoch etwas glücklich zustande. Verdient auf Grund der besseren Torchancen – glücklich wegen des goldenen Siegtreffers von Sven Budig erst in der Nachspielzeit.
Friesack begann konzentriert gegen Gäste, die mit Verletzungssorgen zu kämpfen hatten. Dabei bestimmte die Heimelf im ersten Durchgang das Geschehen deutlich, besaß mehrere gute Torchancen und zeigte sich auch spielerisch verbessert. Letztlich haperte es bei den Hausherren von Beginn an wieder einmal an der mangelnden Chancenverwertung. Langsam, aber sicher gehen zudem der Eintracht die Elfmeterschützen aus. Nach zwei verschossenen Strafstößen in der Vorwoche durch die Meinecke-Brüder, war es diesmal André Bialoscek, der in der 11. Minute mit einem Elfmeter an Kevin Apitz im Hansa-Tor scheiterte. Zuvor brachte aber Nils Thiemann das Kunststück fertig, aus zwei Meterm Entfernung, den Ball gegen das Quergebälk des leeren Tores zu hämmern.
Nach der Pause konnten die Wittstocker die Partie offener gestalten, was aber an der Friesacker Spielweise lag. Die Eintracht versuchte jetzt zunehmend, mit lang in die Spitze geschlagenen Bällen zum Erfolg zu kommen. Diese Spielweise kam den Gästen entgegen, da es ihnen nun leichter fiel, diese Bälle zu verteidigen und selbst in einigen Situation gefährlich nach vorn zu spielen Die beste Gästemöglichkeit hatte Sergei Paschtschenko, der in der 58. Minute im Strafraum zum Abschluss kam, aber an Stefan Thomas im Eintrachtkasten scheiterte.
Für die Eintracht hätte Sven Budig, schön eingesetzt von Sven Nolle, bereits 5 Minuten nach dem Wiederanpfiff den Führungstreffer erzielen können, hob sich dies aber für die Nachspielzeit auf, als er die Eingabe von Matthias Meinecke verarbeitete und für entsprechend großen Jubel und Erleichterung bei den Friesackern sorgte. (mh)


Do.07.04.201118.00 UhrSV 90 Fehrbellin:E2-Junioren6 : 1
   D1-Junioren:SV Blumenthal/G.1 : 3
Fr.08.04.201118.00 UhrAlte Herren:SV 69 Schönbergabg.
Sa.09.04.201110.00 UhrBG Falkensee:B-Junioren5 : 0
   MSV 1919 Neuruppin II:D2-Juniorenabg.
  11.00 UhrC1-Junioren:SV 71 Busendorf6 : 1
So.10.04.201110.00 UhrF1-Junioren:F2-Junioren5 : 2
  10.30 UhrA-Junioren:SG Turbine/Kickers3 : 0
  14.00 UhrSV RW Gülitz:1. Männer0 : 0
  15.00 UhrBSV SW Zaatzke:2. Männer6 : 1



Vorschau - 1.Männer vs. Pritzwalker FHV

Am Sonnabend, dem 02.04.2011 um 15.00 Uhr empfängt die erste Männermannschaft des FK Hansa Wittstock den Ortnachbarn aus Pritzwalk zum Spitzenspiel in der Landesklasse West.Dieses Spiel ist aus zweierlei Hinsicht für beide Vereine von großer Bedeutung.Immerhin spielt der Drittplatzierte gegen den Zweiten. Pritzwalk ist mit 6 Siegen in 6 Spielen die beste Rückrundenmannschaft der Liga und hat mit 21 geschossenen Toren bei nur einem Gegentreffer auch den besten Sturm und die beste Defensive.
Pritzwalk ist es vor der Saison gelungen, eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen. Und trotzdem oder gerade deswegen, möchte Wittstock weiter um den Titel mitspielen, muss und kann deshalb dieses Spiel gewonnen werden. Des weiteren waren die Derbys gegen Pritzwalk immer von großer Brisanz, egal ob für die Spieler, Trainer und auch die Fans.
Als Verlierer möchte natürlich keiner den Platz verlassen. Angst vor dem Spiel hat bei Hansa aber niemand. Die „jungen Wilden“ um Trainer Jörg Lutter werden sich nicht verstecken und auf Sieg spielen, obwohl die Zahlen der Rückrunde natürlich für sich sprechen. Immerhin spielt man im Gegensatz zu Pritzwalk auch in dieser Saison wieder nur mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs. Und deshalb ist sich Lutter auch sicher: „Dass alle Spieler in seiner Mannschaft mit ganzem Herzen beim Verein sind und „brennen“ werden.“
Der Hansa-Vorstand hofft auf viele Besucher. „400 Gäste wären schön“, teilt Abteilungsleiter Stefan Bandilla mit. Noch toller wäre es, wenn die Mehrzahl der Zuschauer Hansa anfeuert.Den Besuchern soll neben einem klasse Fußballspiel auch Kurzweil vor dem Anpfiff geboten werden. So können die Zuschauer vor dem Spiel einen Ergebnistipp abgeben. Attraktive Preise werden nach Spielende unter den richtigen Tippern verlost.Bei aller Vorfreude und Euphorie erwartet der Vorstand des FK Hansa Wittstock ein attraktives und sportlich faires Fußballspiel.

JAT

Stadionheft zum 22. Spieltag



Fr.01.04.201118.00 UhrFSV BW Rheinsberg:C2-Junioren2 : 0
   Alte Herren:FSV Heiligengrabe2 : 2
   SpG Neuruppin/Gühlen:Frauen1 : 6
Sa.02.04.201110.00 UhrE2-Junioren:SV Eintracht Altruppin1 : 1
   E1-Junioren:SV 90 Fehrbellin7 : 4
   SG Premnitz/Rathenow:B-Junioren2 : 2
  11.00 UhrC1-Junioren:Lok Brandenburgabg.
  15.00 Uhr1. Männer:Pritzwalker FHV 034 : 3
So.03.04.201110.00 UhrSV RW Kyritz:F-Junioren9 : 2
   F2-Junioren:BSV SW Zaatzke3 : 17
  11.00 UhrA-Junioren:SC Oberhavel Velten3 : 1
  15.00 Uhr2. Männer:TSV Wustrau


Sa.26.03.201110.00 UhrE1-Junioren:MSV Neuruppin I8 : 0
   SV 90 Fehrbellin:E2-Juniorenabg.
   D1-Junioren:SV Union Neuruppin II15 : 1
  11.00 UhrC1-Junioren:Empor Brandenburg0 : 1
  14.00 UhrSV Falkensee/F. II:1. Männer1 : 2
So.27.03.201110.00 UhrC2-Junioren:TuS Wildberg6 : 3
   SV Blumenthal/G.:D2-Junioren4 : 1
   Frauen:SG MSV/Gühlen (KP)abg.
  10.30 UhrSV SR Neustadt:A-Junioren0 : 5
   B-Junioren:SV GW Brieselang1 : 3
  15.00 Uhr2. Männer:SG Linum0 : 3


1. Männer: Schwaches Spiel glücklich gewonnen

Hansa erfüllt Auswärtsaufgabe
SV Falkensee/F. II - Hansa Wittstock 1:2 (1:1)
SV Falkensee-Finkenkrug II: Herbert Budick, Ronny Hansen, Alexander Stach, Sebastian Eichhorn, Marcel Kaatz (78. Patrick Nofz), Maurice Baars, Nino Hippe, Jan Steffens, Philipp-Morris Güttner, Stefan Romeis (50. Andre Kiesewalter), Thomas Schult
FK Hansa Wittstock: Kevin Apitz, Silvio Braun (75. Thomas Frenz), Oliver Drott, Christopher Haak, Jochen Meier (46. Hannes Holtmann), Stefan Wolter (46. Mathias Dannehl), Felix Strothenk, Marc Bernardt, Christian Bauch, Martin Schmidt, Sergej Paschtschenko
Tore: 0:1 Silvio Braun (8.); 1:1 Stefan Romeis (18.); 1:2 Christian Bauch (70.)
Schiedsrichter: Richard Engel (Kremmen)
Zuschauer: 65
Gelbe Karte: Nino Hippe, Jan Steffens / Christopher Haak, Hannes Holtmann, Mathias Dannehl
„Ein schönes Spiel war es auf keinen Fall, aber wir haben gewonnen und das zählt“, so die kurze Einschätzung von Jörg Lutter, Trainer von Hansa Wittstock in der Landesklasse. Seine Elf bezwang am Sonnabend die Reserve aus Falkensee mit 2:1.
Die Partie begann vielversprechend für die Wittstocker. Schon nach fünf Minuten traf Silvio Braun die Torlatte und nur wenig später zielte er dann besser und netzte zum 0:1 ein. Er profitierte dabei von einer genauen Flanke des Sturmkollegen Stefan Wolter. Mit der Führung im Rücken ließ es die Lutter-Elf aber ruhiger angehen. „Wir haben uns von Falkensee, die sehr zweikampfbetont spielten, den Schneid abkaufen lassen“, berichtete Lutter. Die Folge: Der Ausgleich kurz vor der Pause, „der zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient war“, wie Jörg Lutter einschätzte. In der Kabine fielen dann deutliche Worte, die bei den Wittstocker Spielern ankamen. Zwar waren Chancen aus dem Spiel weiter eine Seltenheit, doch Hansa hatte ein spielerisches Übergewicht. Die Entscheidung markierte Christian Bauch per direkt verwandelten Freistoß. lei

Das Nachholspiel in der Fußball-Landesklassse West gegen den FK Hansa Wittstock beendete für die zweite Mannschaft des SV Falkensee-Finkenkrug die erfolgreiche Heimserie mit sieben Siegen in Serie. Mit 1:2 (1:1) mussten sich die auf Platz zehn abgerutschten Falkenseer etwas unglücklich gegen den Tabellendritten geschlagen geben.
Keine zwanzig Sekunden waren gespielt, da wurde FF II-Torwart Hubert Budick schon das erste Mal gefordert. Mit einer Flugeinlage lenkte Budick den Lupferversuch von Christian Bauch auf den Querbalken (1.).Kurz darauf konnte der Falkenseer Keeper nicht mehr retten, als Silvio Braun nach einem Schnellangriff vollkommen freistehend zur Wittstocker 1:0-Führung vollendete (8.). Doch die Gastgeber rappelten sich anschließend auf und kamen durch den Pikeschuss von Stefan Romeis recht zügig zum 1:1-Ausgleich. Zur Pause wäre sogar die Führung für die Gartenstädter möglich gewesen, doch Morris Güttner traf nach einem feinen Solo nur den Pfosten des Hansa-Tors (44.).
Nach dem Wechsel plätscherte die Partie zunächst vor sich hin, bis dich dem FF II-Team binnen drei Minuten die Chance ergab, die Heimserie fortzusetzen. Doch zuerst schoss der von Güttner frei gespielte Jan Steffens aus Nahdistanz knapp übers Gebälk (64.). Anschließend köpfte Marcel Kaatz die präzise Flanke von Güttner ebenso freistehend neben das Tor (67.).Quasi im Gegenzug nach den beiden Großchancen antworteten die Prignitzer mit dem 2:1-Führungstreffer. Der von Bauch getretene Freistoß aus dem linken Halbfeld segelte an Freund und Feind vorbei ins lange Eck (70.). Zwar bemühten sich die Falkenseer im Anschluss redlich um das Ausgleichstor, doch in echte Gefahr geriet der Wittstocker Sieg nicht mehr. - Christian Wulf

E-Junioren

Einen wichtigen Schritt in Richtung Staffelsieg wollten die E-Junioren von Hansa Wittstock im Spiel gegen MSV Neuruppin tun, was auch im vollem Umfang gelungen ist.
Auch in der Höhe verdient, ging Hansa als Sieger vom Platz. Neuruppin hatte zwar die erste Chance zum Torerfolg, konnte aber leider nichts zählbares daraus machen. Hansa zeigte im Spiel nicht nur gute Kombinationen, sondern die Tore wurden auf viele Spieler verteilt, was auch die mannschaftliche Geschlossenheit zum Ausdruck brachte. Die Trainer freute es, das Philip Gerstmann sich von Spiel zu Spiel zum wertvollen Spieler entwickelt. Seine 3 Tore gaben ihm das notwendige Selbstvertrauen. Der Halbzeitstand von 6:0 war daher verdient, wobei Lukas Kanna und Benjamin Lentz den ein oder anderen Torjubel schon auf den Lippen hatten. In der 2. Halbzeit bestimmte Hansa weiter das Geschehen. Wobei der Trainer mehr Direktkombinationen forderte. Das dadurch die ein oder andere Torchance leichtfertig vergeben wurde, war nebensächlich. Neuruppin hatte auch in der 2. Halbzeit nicht aufgesteckt, leider konnten die Chancen nicht genutzt werden. Lukas Kanna erzielte 3 Tore, gefolgt mit jeweils 2 Toren von Benjamin Lentz und Philip Gerstmann. Den Schlusspunkt zum 8:0 setzte Tom Panzer.
Am Montag wurde das Spiel Hansa 2 gegen Hansa 1 durchgeführt. Der klare Erfolg mit 19 : 2 sollte nicht überbewertet werden, da einige Spieler der 2. Mannschaft krankheitsbedingt nicht spielen konnte. In die Torschützenliste für Hansa 1 konnten sich Lukas Kanna mit 7 Toren, Jonas Bienert und Tobi Eckhardt mit je 3 Toren, sowie Philip Gerstmann mit 5 und Julian Rieck mit 1 Tor eintragen.
Hansa: C. Sassenhagen; T. Eckhardt; J. Rieck; P. Gerstmann; J. Bienert; L. Kanna; B. Lentz; T. Panzer




Fr.18.03.201118.00 UhrAlte Herren:SG Stahl Wittstock1 : 2
Sa.19.03.201110.00 UhrD2-Junioren:D1-Junioren1 : 10
  11.00 UhrSV 71 Busendorf:C1-Junioren2 : 0
  12.00 UhrBSC Rathenow 94:A-Junioren3 : 3
  15.00 UhrBSC Süd 05 II:1. Männerabg.
So.20.03.201110.30 UhrB-Junioren:SG Treuenbrietzen1 : 4
  15.00 UhrFSV BW Rheinsberg:2. Männer3 : 1
Mo.21.03.201117.30 UhrE2-Junioren:E1-Junioren2 : 19



Stadionheft zum 20. Spieltag




Sa.12.03.201110.30 UhrA-Junioren:FC 98 Hennigsdorf2 : 0
   SV Blau-Weiß Walsleben:E2-Junioren (KP)1 : 12
  11.00 UhrBSC Rathenow 94:C1-Junioren4 : 0
  15.00 Uhr1. Männer:SV Kloster Lehnin3 : 1
So.13.03.201110.00 UhrPritzwalker FHV 03:B-Junioren0 : 3
  15.00 Uhr2. Männer:SV Rot-Weiß Kyritz IIausg.


Die Fußballkreise Ostprignitz-Ruppin und die Prignitz fusionieren zur Saison 2014/2015. Dies ist das Ergebnis einer Tagung der Vorstände, mit dem der Nordwesten Brandenburgs nun in die Gespräche mit dem Landesverband gehen wird. (Quelle:RA)



Weisens schwarze Serie hält

Hohn-Elf rackert und rackert und geht wieder völlig leer aus
WEISEN - Auch am 19. Spieltag der Fußball-Landesklasse West konnte sich die Elf von Eiche 05 Weisen dem Abstiegsstrudel nicht entziehen. Sie unterlag dem FK Hansa Wittstock auf heimischem Geläuf mit 0:1.
Dabei lief es sehr lange für die Eichen gar nicht so schlecht. Die ersten Minuten begannen für sie verheißungsvoll. Die Weisener setzten sich in der Wittstocker Hälfte fest, torgefährliche Situationen erarbeiteten sie sich aber nicht. Nach zehn Minuten wendete sich das Blatt. Nach einem Freistoß kam der Wittstocker Wolter frei vor Eiche-Torwart Ahlemann per Kopf zum Zug. Der Ball ging jedoch übers Tor. Danach kamen die Wittstocker stärker auf. Besonders gefährlich waren ihre Freistöße. In der 19. Minute wehrte Ahlemann eine solchen ab. Strothenk nutzte den Nachschuss, doch Arich stand goldrichtig und klärte vor dem Tor. Die Weisener konnten sich im weiteren Verlauf nicht aus der eigenen Hälfte befreien. In der 26. Minute setzte sich dann Hansas Wolter auf der linken Seite durch, zog aber am Eiche-Tor vorbei. Auch Meier und Braun blieben danach erfolglos. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gab es dann nochmals Aufregung im Fünfmeterraum der Eichen. Nach einem Einwurf hatte sich Braun über links durchgesetzt und den Ball gefährlich vors Tor gebracht. Doch Muhs klärte in letzter Sekunde den Schuss von Meier.
Mit dem Wiederanpfiff setzte Hansa nach und kam schon in der 46. Minute zur ersten Torchance. Nur fünf Minuten später kamen dann auch die Eichen zum Zuge. Hoppe setzte sich auf der linken Seite durch und spielte den Ball in den Strafraum, fand jedoch keinen Abnehmer. Dann erkämpfte sich Hoffmann den Ball, scheiterte aber am letzten Mann der Wittstocker (52.). Im Gegenzug zog Bauch den Ball weit übers Wittstocker Tor. Weisen kam danach etwas besser ins Spiel und erarbeitete sich einige Torchancen. Die Gäste blieben jedoch gefährlich und so tauchte plötzlich ein Wittstocker frei vor dem Eiche-Tor auf (69.). Er traf jedoch den Ball nicht richtig und das Spielgerät segelte übers Gehäuse. Das 0:0 hielt auch die nächsten 15 Minuten. Doch dann folgte der Schock für die Eichen. Nach einem Einwurf wurde Meier im Strafraum bedient. Der schoss gekonnt aus der Drehung und ließ Torwart Ahlemann den Ball aus dem Netz holen (86.). In den letzten Minuten liefen die Eichen immer wieder an und versuchten noch den Ausgleich zu erreichen. Doch alle Bemühungen waren vergebens. (Von Mike Zernikow)




Sa.05.03.201111.00 UhrC-Junioren:FC Borussia Belzig3 : 2
  15.00 UhrSV Eiche 05 Weisen:1. Männer0 : 1
So.06.03.201110.30 UhrB-Junioren:Veritas Wittenberge/B.1 : 5
  11.30 UhrPritzwalker FHV 03:1-Junioren6 : 2
  15.00 UhrSV Blumenthal/G.:2. Männer2 : 3


Training für die D-Junioren ab 03.03.2011 um 16.30 Uhr im Stadion




Sa.26.02.201110.30 UhrA-Junioren:FSV Babelsberg 74abg.
  15.00 Uhr1. Männer:FSV Germendorfabg.
So.27.02.201110.30 UhrB-Junioren:RSV Eintracht 1949abg.
  14.00 Uhr2. Männer:SV Schönbergabg.


Tanz auf zwei Hochzeiten

Wittstock (sib) – Er pendelt zwischen zwei Sportarten, möchte sich nicht für eine entscheiden.

Hannes Holtmann spielt Fußball.

Um weiter mit den Handballern von Hansa Wittstock und mit den Fußballern auf Landesebene um Punkte zu kämpfen, nimmt Hannes Holtmann regelmäßig Doppelbelastungen in Kauf. So auch am vorigen Sonnabend. Erst lief er beim Landesklasse-Derby im Fußball gegen den SV 90 Fehrbellin bei minus zwei Grad Celsius 90Minuten lang auf dem Platz und markierte vier Tore, dann griff er ab 19 Uhr in der Wittstocker Waldringhalle mit den Handballern in der Landesliga gegen den SSV Falkensee II an. „Solange mein Körper das mitmacht und ich die Zeit dazu habe, möchte ich es so beibehalten“, sagt der 20-Jährige.
Zwar räumt der angehende Lehramts-Student dem Fußball Priorität ein, „aber komplett mit dem Handball aufhören, das will ich nicht und das habe ich meinem Fußball-Trainer auch gesagt“. Denn während Holtmann sich in der Halle bereits als Führungspersönlichkeit etabliert hat, „als Rückraum-Mitte bleibt einem ja nichts weiter übrig“, so hofft er beim Fußball noch darauf, in die A-Riege aufzusteigen. „Noch ist es da nicht ganz soweit. Eine feste Position habe ich auch nicht. In der Hinrunde habe ich komplett im Mittelfeld gespielt, jetzt bin ich oft im Angriff dabei. Bei uns muss jeder alle Positionen bekleiden können.“
Im Handball hat Holtmann schon einiges hinter sich. Als Junior wechselte er der sportlichen Karriere wegen von Hansa zum HCN und spielte drei Jahre erst als A-Junior, dann in der zweiten Männermannschaft und aushilfsweise sogar im ersten Team mit. Seine Freunde aber zogen ihn zurück in die Dossestadt, in der ihn Handball-Trainer Thomas Brigzinsky sehr gut in seiner jungen Truppe gebrauchen konnte. „Er hat einfach reingepasst. In Wittstock sind wir immer froh, wenn Spieler dazu kommen und wenn die auch leistungsmäßig auf einem guten Stand sind, ist es noch besser. Weil Hannes quasi ein verlorener Sohn war, hat es doppelt so viel Spaß gemacht, ihn einzubauen.“
Als sich Holtmann in der Saison 2009/2010 noch mehr auf den Handball konzentrierte und bei den Fußballern nur in der zweiten Mannschaft spielte, warf er im Schnitt acht Tore pro Partie. „Er ist schon ein Leistungsträger, wenn er denn da ist. Mittlerweile aber kommt er nur noch auf zwei, drei Tore“, sagt der Coach heute. „Wir akzeptieren es, dass er nun dem Fußball mehr Zeit widmet. Aber es ist natürlich zu merken, dass er nicht mehr voll bei der Sache ist. Hannes muss sich wahrscheinlich erst einmal selber finden. Er spielt bei uns mit seinen Freunden zusammen. Das wird ein wichtiger Beweggrund dafür sein, dass er den Sport nicht aufgeben will“, so Brigzinsky, der aber auch einschätzt, „dass die Belastung irgendwann zu hoch für ihn wird. Wenn er weiterhin beide Sportarten betreibt, macht er keine zu 100 Prozent und wird sich nirgends richtig weiterentwickeln können. Wenn er sich aber für eine entscheidet, egal, ob Hand- oder Fußball, sind seine Chancen größer.“
Genau so sieht es Fußball-Trainer Jörg Lutter. „Von der Grundeinstellung her müsste man ihn loben. Als Trainer aber finde ich es nicht gut. Hannes fehlt durch die hohe Belastung die Explosivität. Er bekommt keine Tempowechsel mehr hin. Die Wuchtigkeit, die ihn mal ausgezeichnet hat, ist verloren gegangen. Deshalb nehme ich ihn in den Trainingseinheiten schon öfter raus, weil er einfach satt ist.“
So gibt er Holtmann die Chance, seinen Körper ein wenig runter zu fahren. „Auf Dauer ist diese extreme Belastung mit den vielen Trainingseinheiten und den Punktspielen nicht gut. Er müsste sich eigentlich für eine Sportart entscheiden“, schätzt auch Jörg Lutter ein.

Quelle: Ruppiner Anzeiger - Foto: Sina Brigzinsky


Master der E-Junioren

Spannung, Begeisterung, technische Raffinessen, jubelnde Zuschauer – so könnte das 1. Masterturnier der E – Junioren um den Wanderpokal der Stadt Wittstock bezeichnet werden. Der Bürgermeister der Stadt Wittstock ließ es sich nicht nehmen, das Turnier persönlich zu eröffnen. Mit dem Hinweis, das in der Dossestadt es Tradition ist, guten Fußball im Nachwuchsbereich zu spielen und die C – Junioren bereits das 8. Masterturnier um den Wanderpokal der Stadt Wittstock ausgetragen hatten, schloss sich die Hoffnung von Jörg Gehrmann an, auch bei den E – Junioren diese Tradition weiter zuführen.
Namhafte Teams kamen nach Wittstock und zelebrierten technischen Fußball, wobei sich zur Überraschung auch der Gastgeber sehr gute präsentierte.
Gespielt wurde in 2 Vorrundengruppen a 5 Teams. In Gruppe A dominierten die beiden Hansateams von Rostock und Wittstock. In Gruppe B bestimmten Pritzwalk und Schwerin das Geschehen. Viktoria Templin schaffte es als Drittbester den Einzug in die Finalrunde.
Zu Überraschung konnte der SC Neubrandenburg 04 den Einzug in dieser Gruppe nicht schaffen und komplettierte so die Platzierungsrunde 6 bis 10 mit den Teams von BSC Rathenow, den Potsdamer Kickers, dem Wartenberger SV und Blau Weiß Rheinsberg.
Obwohl die Vorrundenergebnisse übernommen wurden, blieb die Spannung um den Turnierausgang in beiden Gruppen bis zum letzten Spiel erhalten. Hansa Rostock und Eintracht Schwerin wurden auch in der Finalrunde ihrer Favoritenrolle gerecht und die Entscheidung fiel dementsprechend auch im letzten Spiel. Hansa Rostock legte erst mal vor, so dass Schwerin zu mindestens in den ersten Minuten glauben musste, die entscheidende Niederlage kassieren zu müssen. Die Wetten liefen aber schon zu Beginn des Turniers auf Schwerin, was den Turniersieg betrifft und so war es Konrad Manthei mit 2 Toren vorbehalten, den Turniersieg für die Eintracht zu holen. Der Gastgeber konnte sich mit dem 3. Platz selbst noch belohnen, in dem der Pritzwalker FHV besiegt wurde. Viktoria Templin belegte den 5. Platz hinter Pritzwalk.
Christian Sassenhagen von Hansa Wittstock wurde von den Trainern als Bester Keeper geehrt. Bester Spieler wurde Jan Erik Frank vom Turniersieger und Torschützenkönig wurde der Rheinsberger Lukas Schuster mit 11 Toren.

Zusammenfassung


 

Quelle: Ruppiner Anzeiger

Vor und im Fehrbelliner Tor war vor allem in der ersten Hälfte viel los. Der SV 90 bekam die Angreifer aus der Dossestadt nicht in den Griff. Christian Bauch (rechtes Bild) steuerte ein Tor zum Sieg Hansas bei. Bester Torschütze aber war Hannes Holtmann mit vier Treffern.



Sa.19.02.201114.00 UhrSV 90 Fehrbellin:1. Männer1 : 6
So.20.02.201112.45 UhrA-Junioren:SG Stepenitz (VS)_ : _
  14.00 Uhr2. Männer:SV Protzen4 : 4


Wanderpokal der Stadt Wittstock - E-Junioren
Flyer   Spielplan

Erstmalig wird ein E–Junioren-Masterturnier um den Wanderpokal der Stadt Wittstock durchgeführt.
Um so erfreulicher, das namenhafte Teams zugesagt haben. Aus dem Norden Deutschland reisen die Mannschaften von FC Hansa Rostock, FC Neubrandenburg 04 und Eintracht Schwerin an. Die Landesligisten aus Pritzwalk, aus Rheinsberg, BSC Rathenow sowie die Potsdamer Kickers, Viktoria Templin, das Berliner Team Wartenberger SV und der Gastgeber Hansa Wittstock werden in zwei 5er Gruppen um den Turniersieg spielen.
Das Turnier findet am 19.02.2011 ab 10.00 Uhr in der Wittstocker Stadthalle statt.
In Gruppe A stehen sich FC Hansa Rostock, FSV Blau-Weiß Rheinsberg, Wartenberger SV, Viktoria Templin und FK Hansa Wittstock gegenüber. FC Neubrandenburg 04, Pritzwalker FHV 03, Eintracht Schwerin, Potsdamer Kickers und BSC Rathenow 94 spielen in Gruppe B um den Einzug ins Finale. Den Turniersieg werden die Teams nach den Vorrunden in 2 Gruppen ausspielen.



10. EWW-Cup 2011 für B-Junioren Flyer   Spielplan

Am 19. Februar 2011 ab 17 Uhr spielen die B-Junioren von Hertha 03 Zehlendorf, FSV Havelberg 1911, TSV Uetersen, Veritas Wittenberge/Breese, Pritzwalker FHV 03, Schwarz-Weiß Zaatzke, TSG Neustrelitz, SV Union Neuruppin und 2 Mannschaften des FK Hansa Wittstock um den 10. EWW-Cup in der Wittstocker Stadthalle.

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Der zweite Anzug passt nicht

Hansa versagen die Nerven vor dem Tor und in hektischer Endphase
Hansa Wittstock - Löwenberg 1:3 (1:1)
Eine gute Halbzeit reichte Hansa Wittstock nicht, um in der Landesklasse drei Punkte zu holen. Nach der 1:3-Pleite gegen Löwenberg dürften auch die letzten Titelhoffnungen zunichte sein.
Die Platzherren begannen stark und nachdem erste Chancen ungenutzt blieben, trat Mathias Dannehl einen Freistoß scharf vor das Löwenberger Tor und ein Abwehrbein fälschte zum 1:0 (18.) ab. Als in der Folge der Abwehrchef der Gäste nach einer Notbremse zum Duschen geschickt wurde, schien Hansa auf der Siegerstraße. Doch mit dem Pausenpfiff traf Löwenberg per Konter zum 1:1. „Nach der Pause hatten wir zwar auch noch gute Chancen, aber Löwenberg spielte clever und wartete auf Konterchancen“, berichtete Hansa-Co-Trainer Thomas Engel. Einer dieser Gegenstöße hatte dann das 1:2 (51.) zur Folge. Kurz vor Ende verlor Keeper Apitz die Nerven, schubste einen Gegner um, was zum Elfmeter und dem 1:3 führte. Kapitän Deutschmann regte sich so über diese Entscheidung auf, dass er auch noch die Rote Karte sah. „Damit haben uns beide einen Bärendienst erwiesen“, so ein erboster Coach Jörg Lutter. lei (Quelle: MAZ)


In der Landesklasse kassierte Hansa Wittstock eine unerwartete 1:3 (1:1)-Niederlage gegen den Löwenberger SV. Die Dossestädter ließen zu viele Chancen aus, fühlten sich gegen das ab der 25. Minute nach Handspiel dezimierte Gästeteam zu sicher und ließen die richtige Einstellung vermissen. In der 85. Minute kassierte Benjamin Deutschmann wegen Schiedsrichterbeleidigung Rot.

Quelle: RA


Sa.05.02.201114.00 Uhr1. Männer:VfL Nauenabg.
  15.00 UhrFrauen Turnier in Havelberg3. Platz
So.06.02.201113.00 Uhr2. Männer HKM3. Platz
Sa.12.02.201114.00 Uhr1. Männer:Löwenberger SV1 : 3
So.13.02.201114.00 Uhr2. Männer:Putlitzer SV (VS)0 : 4


8. C-Junioren-Master der Stadt Wittstock 2011 Flyer   Spielplan

Das traditionelle C – Masterturnier um den Wanderpokal der Stadt Wittstock findet dieses Jahr am 12.02.2011 ab 10.00 Uhr in der Wittstock Stadthalle statt.
In diesem Jahr werden wieder 10 Mannschaften a 2 Gruppen teilnehmen. Erstmals nehmen auch die Fußballer der Partnerstadt Uetersen daran teil. Neben dem Pokalverteidiger von Empor Berlin, wird auch der FC Union Berlin die Hauptstadt in Wittstock vertreten. Die Brandenburgligisten aus Oranienburg, aus Teltow und Neuruppin, sowie die Mannschaft des Leistungszentrum von Eintracht Schwerin komplementieren das Feld mit den Teams

aus Pritzwalk, Rathenow und dem Gastgeber Hansa Wittstock. In Gruppe A spielen der MSV Neuruppin, BSC Rathenow, 1. FC Union Berlin, Eintracht Schwerin und der Gastgeber. In Gruppe B setzen sich auseinander: Pritzwalker FHV 03, Empor Berlin, TSV Uetersen, Oranienburger FC Eintracht und RSV Eintracht Teltow. Die Platzierungen werden anschließend in zwei 5er Gruppen ausgespielt.

Das 8. C–Juniorenturnier konnte nach einjähriger Unterbrechung wieder durchgeführt werden. In den letzten Jahren konnte das Turnier noch mit Mannschaften von Bundesligaclubs bestückt werden, was aber das Turnier 2011 Qualitativ nicht schadete.
Nachwuchsmannschaften auf Landesebene spielend, zeigen spielerische Ansätze, die staunen lassen. Schwerin und Empor Berlin, sowie Union Berlin dominierten das Turnier. In der Endgruppe ließ dann Eintracht Schwerin klar erkennen, dass man in der Landeshauptstadt von MV leistungsorientiert trainiert.
In der Vorrunde Gruppe A bestimmten der MSV Neuruppin, Eintracht und Union Berlin das Geschehen, wobei Union als Drittbester die Finalrunde erreichte. Hansa Wittstock und BSC Rathenow belegten die Plätze 4 und 5. Empor Berlin und RSV Eintracht erreichten aus der Vorrunde Gruppe B die Finalrunde. Überraschend, dass Pritzwalk und der TSV Uetersen mit je 1 Punkt die Vorrunde abschlossen.
In der Platzierungsrunde setzte sich BSC Rathenow vor Pritzwalk, Hansa Wittstock und TSV Uetersen durch. In der Gruppe um Platz 1 waren die Fronten schnell zu Gunsten von Schwerin geklärt, denn alle Punkte waren auf der Habenseite. Spannend wurde es um die Plätze 2 bis 4, wobei sich der RSV Eintracht Teltow schnell aus dem Geschehen spielte. Mit je 6 Punkten konnte sich schließlich der Pokalverteidiger von Empor Berlin auf Grund der besseren Tordifferenz vor Union Berlin und dem MSV Neuruppin durchsetzen.
Zusammenfassung


Sa.22.01.201114.00 Uhr1. Männer:SV Empor Schenkenberg4 : 0
Sa.29.01.201110.00 UhrHallenturnier der Frauen in der Nettohalle Wittstock1. Platz
  14.00 Uhr1. Männer:TSV Chemie Premnitz0 : 2


Chemie gewinnt das Spitzenspiel

Premnitz bezwingt Wittstock mit 2:0
PREMNITZ - Bei schwierigen Bedingungen, der Platz war hart gefroren und stellenweise mit Reif bedeckt, kam es zum Spitzenspiel der Landesklasse West zwischen dem Tabellenzweiten, FK Hansa Wittstock, und dem Spitzenreiter, TSV Chemie Premnitz.
Der TSV reiste mit viel Selbstvertrauen nach Wittstock. Bis auf Kremp und Neudorf konnte das Trainergespann Rotter/Peter auf den kompletten Kader zurückgreifen. Die Hanseaten dagegen beklagten einige Ausfälle.
Premnitz war von Beginn an die tonangebende Mannschaft und hätte die Partie schon zur Pause für sich entscheiden können. Aus einer sehr souveränen Abwehr zogen die Premnitzer ihr Spiel auf, das zumeist in Richtung Hansa-Gehäuse ging. Allerdings nutzten Schönfeldt, Huxdorff und Freidank gute Chancen nicht oder scheiterten am Torwart. Und die Liste mit Tormöglichkeiten wurde bis zur Pause noch länger. Zunächst wurden die Torschüsse von Weser und Gäde im letzten Moment abgeblockt, kurz vor dem Pausenpfiff verpasste Gäde eine Eingabe von Rades knapp und wenig später kam der letzte Pass in die entblößte Wittstocker Abwehr nicht an.
In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild zunächst. Hansa Wittstock kam wie ausgewechselt aus der Kabine und der TSV kam ins Rudern. Zunächst ging ein Kopfball von Stuhlmacher nach Freistoß von Block knapp über das Tor. Dann verhinderte Spielertrainer Rotter mit einem Riesenreflex den Rückstand seiner Mannschaft. Nur wenig später kam Hansa zu einer weiteren guten Kopfballgelegenheit. Mitten in die Drangphase der Gastgeber setzte Premnitz den ersten Nadelstich. Stuhlmacher nutzte einen Fehler in der Wittstocker Innenverteidigung und netzte zum 0:1 ein. Nach der Premnitzer Führung war das kurze Aufflammen bei den Gastgebern auch schon wieder vorbei. Im Stil einer Spitzenmannschaft beherrschte der TSV den Gegner nach Belieben. Hansa hatte zudem Glück, dass der Torhüter nach Tätlichkeit an Stuhlmacher vom Schiedsrichter nur ermahnt wurde. Chemie zog nun seine Kreise und hatte durch Gäde (59.) und Rades (68.) weitere Möglichkeiten zur Spielentscheidung. Die besorgte in der 73. Minute Schönfeldt. Block schlug einen Freistoß von der Mittellinie hoch auf die Strafraumgrenze, Schönfeldt verlängerte den Ball zum 0:2 ins Tor.
Trainer Rotter zeigte sich nach der Partie beeindruckt: „Kompliment an meine Mannschaft. Heute hat man gesehen, dass in dieser Mannschaft viel Potenzial steckt. Es wurde konzentriert gearbeitet und bis auf die zehn Minuten nach der Pause haben wir die Szenerie klar bestimmt und den momentan ärgsten Verfolger auf Distanz gehalten. Ich glaube, dass wir heute in allen Mannschaftsteilen besser aufgestellt waren und phasenweise sehr guten Fußball geboten haben.“ (kai)

Quelle: MAZ


Sponsorenturnier am 15. Januar 2011

Am Samstag um 14.30 Uhr treffen sich die Sponsoren des FK Hansa Wittstock in der Wittstocker Stadthalle, um ihr fußballerischen Können zu zeigen.
Teilnehmerfeld: HTW/FTW, Growe, KMG/Hansa Klause, Übungsleiter und hagebaumarkt




Quelle: Ruppiner Anzeiger


Hansa F-Junioren mäßig in die Hallensaison gestartet

Vierter Platz beim ersten Hallenturnier im neuen Jahr in Röbel, Chance auf dritten Platz verspielt
WITTSTOCK/RÖBEL - Für Hansa Wittstocks F Junioren begann die Hallensaison mit Hindernissen. Auf Grund der komplizierten Witterungsbedingungen wurde die Teilnahme an der Kreismeisterschaft verpasst.
Am Wochenende hatte die Mannschaft jedoch an einem gut besetzten Hallenturnier in Röbel teilgenommen. Hansa bestritt das Auftaktspiel und konnte sich gegen Grabowhöfe mit 2:1 durchsetzen. Der weitere Turnierverlauf zeigte, dass der Auftaktgegner nicht zu den stärksten Turnierteilnehmern gehörte. Gegen Union Wesenberg wurde sicher mit 2: 0 gewonnen. Bei mehr Konzentration wären sogar bedeutend mehr Tore möglich gewesen.
Im folgenden Spiel gegen die Mannschaft vom Gastgeber Röbel sollte der dritte Sieg her. Aber daran war nach wenigen Spielminuten nicht mehr zu denken. Unkonzentrierte Aktionen von Hansa ermöglichten den Röbelern eine schnelle 3:0 Führung. Davon erholte sich die Mannschaft der Wittstocker F-Junioren nicht mehr und ging mit 7:0 in dieser Begegnung regelrecht unter.
Danach hieß der nächste Gegner TSG Neustrelitz. Diese Mannschaft war als klarer Favorit ins Turnier gestartet. Nach der Niederlage gegen Röbel stellte Hansa die Mannschaft um, sie verstärkte die Defensive. Neustrelitz erwies sich als der erwartet überlegene Gegner. Das Spiel endete schließlich 0:5 für Neustrelitz aus der Wittstocker Sicht. Die Mannschaft hatte aber trotz der hohen Niederlage eine gute Leistung in der Begegnung geboten.
Als letzte Turnierpartie mussten die Wittstocker Junioren gegen den SV Waren bestehen. Mit einem Sieg hätte Hansa dann noch den dritten Platz sicher gehabt. Leider zeigte Hansa in diesem Spiel die schlechteste Turnierleistung und kassierte mit 0:4 eine klare Niederlage. Damit blieb mit den erreichten 6 Punkten nur der vierte Platz.
Neustrelitz und Röbel waren eine Nummer zu groß, gegen Waren hätte Hansa nicht verlieren müssen.
Turniersieger wurde die TSG Neustrelitz, gefolgt von Röbel ,Waren, Hansa, Grabowhöfe und Wesenberg.
Für Hansa hatten Jannes Langerwisch, David Klahn, Lucas Reinke, Jacob Theus, Fabian Ramin, Janos Brüning, Jano Karsten, Nick Grabow und Philipp Rathai im Turnier gespielt. (sw)



Sa.08.01.201113.00 UhrVorrunde Alte Herren in _. Platz
  14.00 UhrFrauen HKM in Wittstock1. Platz
   Masters C-Junioren in Fehrbellin5. Platz
So.09.01.201110.00 UhrMasters E1-Junioren in Fehrbellin2. Platz


Hansa-Turnier 2010

Traditionell zum Jahresausklang hat Hansa Wittstock sein vereinsinterne Turnier durchgeführt. Wie immer waren die 1. und 2. Männer, die A- und B- Junioren, die älteren Generationen der Hanseaten, sowie das Frauen- und Übungsleiterteam am Start.
Durch die Auslosung mit Stefan Bandilla ergaben sich die Begegnungen von den Frauen, Alte Herren, A und B – Junioren in Gruppe A, sowie die 1. und 2. Männer, das Team Ü 50, sowie die Übungsleiter in Gruppe B. Mit je 6 Punkten konnte sich das A- Juniorenteam, vor den B- Junioren und den Alten Herren auf Grund der besseren Tordifferenz durchsetzen. Die Frauen hielten zwar spielerisch gegen, aber leider rechte es nur für den 4. Platz. In Gruppe A spulten die Jungs von Lutter ihr Programm herunter, gefolgt von den 2. Männern. Mit nur einem Punkt belegten die Übungsleiter den letzten Platz, hinter dem Team der Ü 50.
Im 1. Halbfinale kam es zur ersten Überraschung. Die A- Junioren fegten das Team der 2. Männer mit 3 : 1 vom Hallenparkett. Das 2. Halbfinale ließ für die B- Junioren nur einen Ehrentreffer zu, da die Überlegenheit der 1. Männer mit 6 : 1 zu groß war.
Im Spiel um Platz 7 und 8 erwiesen sich die Übungsleiter als Kavaliere und und gaben dem Frauenteam im Neunmeterschießen mit 5 : 3 den Vortritt. Die Senioren des Vereins spielten die Plätze 5 und 6 aus. Wobei die jüngere Generation den Ü 50 keine Chance mit 6 : 1 ließ.
Im kleinen Finale kam es zur 2.Überraschung des Abends. Die B- Junioren nahmen den geglaubten Sieg der 2. Männer mit einem sicheren 3 : 0 Sieg in Empfang. Klare Sache war dann das Finale für die Luttertruppe. Zu groß war die spielerische Überlegenheit gegenüber dem Team der A – Junioren. Vielleicht hätte man lieber öfters den Durst mit Wasser stillen sollen, denn der Ball war in der einen und anderen Situation den A- Junioren zu schnell.
Der Vereinspräsident Krieglstein bedankte sich bei allen Hanseaten für das Spieljahr 2010 und deren Hingabe für Wittstock, verbunden mit einen gemütlichen Rutsch in Jahr 2011.



INTERVIEW: „Das Lächeln der Kinder“

Jürg-Andreas Thoß braucht für seine ehrenamtliche Arbeit keine zusätzliche Motivation
Jürg-Andreas Thoß hat viele Funktionen im Wittstocker Fußballklub Hansa. Seit 18 Jahren ist er dort ehrenamtlich tätig. Madlen Wirtz sprach mit ihm darüber, wofür er seine Freizeit opfert und für wen er sich engagiert.

MAZ: Was ist für Sie das Schöne an Ihrem Ehrenamt?

Jürg-Andreas Thoß: Dass man von zu Hause weg ist!? Nein, mal im Ernst: Es macht Spaß. Es ist schön zu sehen, welche Freude die Kinder haben, wenn sie erfolgreich sind. Es gibt auch Trostpflaster, wenn es denn einmal eine Niederlage gibt. Ich mache das für das Lächeln der Kinder.


Wie sind über 700 Stunden ehrenamtliche Vereinsarbeit im Jahr zu schaffen?

Thoß: Keine Ahnung, sind das bei mir wirklich so viele? Ich glaube, dass niemand bei uns die geleisteten Stunden überhaupt zählt. Doch bei all den Trainings- und Turnierstunden in der Halle und auf den Plätzen hier wie auch bei Auswärtsspielen kommen die Stunden sicherlich schnell zusammen. Und als Übungsleiter gehen auch ganz locker zehn Stunden drauf.

Sie sind kürzlich von Brandenburgs Ministerpräsidenten Matthias Platzeck für Ihre Tätigkeit geehrt worden. Verpflichtet das und motiviert Sie das jetzt noch mehr?

Thoß: Ich denke, ich brauche keine zusätzliche Motivation. Die Tätigkeit selbst ist mein Ansporn. Kinder für den Fußball zu begeistern, ist auch eine soziale Tätigkeit. Die Kinder sind von der Straße weg, und Sport ist nicht nur körperliche Bewegung. Er fördert den Teamgeist. Es gibt keine Einzelgänger. In meiner 18-jährigen Arbeit habe ich erfahren, dass die Kinder auch im Alltag besser miteinander umgehen können. Das ist es, was außerdem zählt. Also eine zusätzliche Motivation brauche ich wirklich nicht. Ich hoffe sogar sehr, dass sich noch mehr Eltern einbringen werden.

Ist es denn schwer, die Eltern für ein Ehrenamt im Sport zu gewinnen?

Thoß: Zurzeit sind wir gut aufgestellt. Die Eltern sind schon jetzt gut mit dabei, besonders im unteren Nachwuchsbereich. Da sind die Eltern ohnehin engagierter. Ich wünsche mir, dass Eltern an Weiterbildungen teilnehmen. Wir bieten die Möglichkeiten bis zum Lizenztrainer. Das ist auch notwendig. Allerdings sind die Eltern dann an vier bis sechs Wochenenden unterwegs. Wir haben zwei Mannschaften. Für sie benötigen wir vier Übungsleiter, um alles absichern zu können. Das Schöne ist auch, dass alle miteinander harmonieren. Eltern unterstützen uns, wo sie können: Mit der Fahrerei, beim Fußball, einfach bei allem. Wir sind wie eine Familie. Jeder kennt die Stärken des anderen, sodass man sich auch aushelfen kann.

Wie sieht die Nachwuchsarbeit aus?

Thoß: Unsere Jüngsten sind die Bambinis. Die Kinder sind zwischen vier und sechs Jahre alt. Wir haben 20 Kinder bei den F-Junioren, bei den D- und E-Junioren sind es ebenfalls 20 Kinder. Auch wir haben anfangs viele Fehler gemacht, haben die Kinder viel laufen lassen. Dabei müssen gerade die Kleinen den Ball immer am Fuß haben. So kann man sie viel besser ausbilden, und sie bewegen sich außerdem genug. Ganz beliebt ist ,Fußballtennis’. Als die F-Junioren mit diesem Spiel begonnen haben, dachte ich nicht, dass das was wird. Aber jetzt sind sie an der Spitze. Sie haben über 80 Tore geschossen und keines der Spiele verloren. Sie haben ein klares Ziel: nämlich in die Landesliga aufzusteigen. Ein Großteil unseres Nachwuchses ist die Zukunft unseres Vereins, wenn er denn dabei bleibt.

Denken Sie dabei an Wegzug, wenn die jungen Spieler aus der Schule kommen und eine Berufsausbildung beginnen?

Thoß: Nicht nur. Aber ab einem bestimmten Alter ändern sich die Interessen. Dann kommt zum Beispiel die erste Freundin, die wichtiger ist als Fußball.

Gibt es denn ein bestimmtes schwieriges Alter?

Thoß: Die C- und B-Junioren sind ein schwieriges Alter. Bereits die C-Junioren wollen nicht mehr so sehr, dass Mama und Papa dabei sind.

Was sind Ihre schönsten Erlebnisse während Ihrer langjährigen Arbeit gewesen?

Thoß: Die gesamte Entwicklung, die der Verein genommen hat. Die ganzen Baumaßnahmen wie die Tribünenüberdachung, die neue Flutlichtanlage und jüngst das Minifeld. Dort folgt übrigens auch die Flutlichtanlage. Wir haben noch einiges vor. So ist beispielsweise eine Photovoltaikanlage auf dem Dach geplant. Was mich und den Verein am allermeisten freut, ist die Unterstützung der Stadt und insbesondere des Bürgermeisters. Durch ihn erlangte der Verein eine sehr hohe Wertschätzung, die wir bislang nicht hatten. Wir erhalten Unterstützung bei den Baumaßnahmen und auch mit Fahrzeugen. Wir nutzen die Stadthalle kostenlos. Das gibt es nicht überall. Ich denke, die Stadt Wittstock hat verstanden, dass wir eine soziale Funktion haben.

Wo drückt den Verein der Schuh?

Thoß: Es ist immer das Geld. Es ist schwierig, die Sponsoren längerfristig an den Verein zu binden.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Thoß: Mehr Zuschauer bei den Spielen der 1. Männermannschaft zu haben.




Quelle: MAZ

E-Junioren: Hansa Wittstock bläst zum Sturm

War die Rekordjagd wegen der verkleinerten Spielfläche der F-Junioren durchaus erwartet, so überraschen die Offensivreihen der älteren E- und auch D-Junioren. Auf überragende 83 Tore bringt es Staffelführer Hansa Wittstock und damit im Durchschnitt zwölf Treffer. 39 mal jubelte Lukas Kanna schon über eigene Tore. Den Wittstockern auf den Fersen ist lediglich der MSV Neuruppin, der aber das direkte Duell 2:6 verlor. Zum Wiedersehen kommt es am 26.März. In der B-Staffel der E-Junioren bestimmen beide Neustädter Teams die Szenerie. Lediglich eine Niederlage (1:3) fingen sich die Fehrbelliner D-Junioren in fünf Partien ein, doch ausgerechnet gegen Wusterhausen. Dieses Team rückte als Kreismeister der E-Jugend im Sommer in die D-Jugend auf und kassierte erst vier Gegentore. Beide Mannschaften spielen noch einmal gegeneinander: am 2.April. Geht der Staffelsieg in dieser Gruppe über ein Duo, so ist die B-Staffel von erheblicher Spannung geprägt. Sowohl Blumenthal/Grabow als auch Hansa Wittstock und Lindow nahmen sich die Punkte gegenseitig auf jeweils fremden Plätzen ab. Dieses Trio überwintert mit 15 Punkten, Hansa und Blumenthal sogar im zweiten Saisonwettbewerb – dem Kreispokal. Sie treffen darin im Halbfinale aufeinander.
Quelle: Ruppiner Anzeiger



Improvisation war gefragt

Turnierleiter musste bei den C-Junioren auf defekte Technik reagieren
KYRITZ - Gleich zwei Vorrunden der C-Junioren fanden gestern im Kyritzer Sport- und Kulturzentrum (SKZ) statt. Dabei begann für Turnierleiter Werner Wolf die Arbeit schon vor dem ersten Anpfiff. Die gesamte Technik der Anzeigetafel fiel aus und auch das Licht leuchtete nicht in seiner vollen Kraft. Zu allem Überfluss sagte auch noch die Bewirtung kurzfristig ab, doch Gabrielle Ellfeldt sprang in die Bresche und sorgte für das leibliche Wohl. „Wir mussten improvisieren, denn die Umstände, die wir hier vorfanden, waren alles andere als optimal“, ärgerte sich Wolf.
Vorrunde A: Am gestrigen Vormittag kämpften fünf Teams um die ersten drei Plätze für die Endrunde. Rhinow und Alt Ruppin setzten sich erwartungsgemäß durch. Um Platz drei gab es einen engen Kampf, den Hansa Wittstock II für sich entschied. Fehrbellins Trainer Matthias Löwe zeigte sich enttäuscht über Platz vier: „Wir wollten uns unbedingt für die Endrunde in eigener Halle qualifizieren“. Keine echte Chance hatte dagegen Wustrau, schied ohne Zähler aus.
Vorrunde B: Im Sechserfeld bestimmten Wusterhausen/Kyritz und Hansa Wittstock I das Niveau. Hansa siegte zwar gegen den späteren Ersten, leistete sich aber zwei Remis und eine Pleite gegen Rheinsberg. Über Rang drei und damit die Qualifikation freute sich am Ende der BSV Zaatzke. Auf den Plätzen landeten Rheinsberg, Breddin und TuS Wildberg. (Quelle: MAZ - lei)



Fünf Wittstocker überraschen

Hansa-Reserve schafft den Sprung in die Meisterrunde der D-Junioren
NEURUPPIN - Die Vorrundenturniere der D-Junioren in der Halle des OSZ lebten nicht gerade von der Spannung, zu unterschiedlich waren die Spielstärken. Mit Lindow, Wusterhausen, Hansa II und I sowie Fehrbellin und Blumenthal schafften aber die spielstärksten Teams den Sprung in die Meisterrunde am 19. Dezember in Fehrbellin.
Vorrunde A: Gleich zum Auftakt gab es mit der Partie Wusterhausen gegen Hansa Wittstock den Knaller dieser Vorrunde. In einem intensiven Spiel schenkten sich beide Teams nichts und erreichten ein leistungsgerechtes Remis. Rheinsberg, aber auch die Kyritzer Reserve waren gegen diese beiden Teams dann chancenlos. Vor allem Kyritz kam beim 0:13 gegen Wusterhausen mächtig unter die Räder. Damit waren die Plätze für die Endrunde in Fehrbellin schnell an Wusterhausen und Wittstock I vergeben. Im Duell um Rang drei gab es zwischen Rheinsberg und Kyritz ein 1:1. Da die Blau-Weißen am Ende die bessere Tordifferenz hatten, sicherten sie sich Rang drei.
Vorrunde B: Hier sorgte Hansa Wittstock II für einen Kraftakt und eine Überraschung. Hansa II trat nur zu fünft, also ohne Auswechselspieler an, trotzdem gelang den fünf kampfstarken und einsatzfreudigen Wittstocker Nachwuchskickern der Sprung in die Meisterrunde. Zwei knappe 2:1-Siege über Linum und Wildberg reichten dafür. Auch dem stärksten Team der Vorrunde, dem Lindower SV, boten sie einen großen Kampf und gaben sich nur 3:5 geschlagen. Insgesamt dominierten aber die Grün-Weißen aus Lindow, die mit Tom Pahl auch den auffälligsten Torjäger in ihren Reihen hatten.
Vorrunde C: Hier gab es einen Dreikampf, den vorzeitig der SV 90 Fehrbellin für sich entschied. Um den zweiten Platz für die Meisterrunde ging es in der vorletzten Partie zwischen dem MSV Neuruppin II und dem SV Blumenthal. Die Ruppiner waren leicht im Vorteil, ein Remis hätte ihnen zur Qualifikation gereicht, doch die Blumenthaler spielten von Beginn an engagiert auf Sieg und landeten einen umjubelten 3:0-Sieg. Damit war der MSV II raus. Union II spielte hier außer Konkurrenz, da im Tor mit Jan Häusler der Keeper des Landesligateams stand. Nach einer Verletzung (Atemnot nach Zusammenprall) eines MSV-Spielers musste der Krankenwagen gerufen werden, nach Info des Trainers geht es dem Spieler aber schon wieder besser. (Quelle: MAZ - Roland Möller)



Sa.11.12.201009.00 UhrVorrunde D1-Junioren in Fehrbellin2. Platz
  10.30 UhrB-Junioren:SG Rathenow/Premnitzabg.
  12.00 UhrVorrunde D2-Junioren in Fehrbellin2. Platz
  13.00 Uhr1. Männer:VfL Nauenabg.
So.12.12.201009.00 UhrVorrunde C1-Junioren Sporthalle Kyritz4. Platz
  12.45 UhrVorrunde C2-Junioren Sporthalle Kyritz3. Platz


Linum beste Hinrundenelf

MSV-Reserve auf der Lauer
MSV II noch mit zwei Nachholspielen
NEURUPPIN - Am letzten Hinrundenspiel der Kreisliga fielen noch einmal zwei Partien den Witterungsbedingungen zum Opfer. Damit fehlen drei Spiele (Hansa Wittstock II – MSV Neuruppin II; BSV Zaatzke – MSV Neuruppin II und Hansa Wittstock II – SV Protzen) zur vollständigen Hinrundentabelle.
Nach dem starken Aufstiegsjahr sorgte die SG Linum in ihrem zweiten Kreisligajahr wieder für Furore. Mit 58 Treffern stellen die Linumer die offensivstärkste Truppe und dem Team von Trainer Ernst Wodetzki reichte am Sonntag ein Remis gegen Lindow, um die so genannte Herbstmeisterschaft zu gewinnen. Allerdings verpassten die Linumer die Chance, sich weiter abzusetzen, denn die Gäste spielten ab der 12. Minute in Unterzahl. Da der MSV II noch zwei Nachholspiele zu bestreiten hat, kann das Team von Trainer Volkmar Rechenberg noch auf Rang zwei klettern. Überhaupt trauen viele Fußballfans der MSV-Reserve den ganz großen Wurf zu. Coach Rechenberg hat einen junges und spielstarkesTeam. Sein Vorteil gegenüber der Konkurrenz könnte der qualitativ und vor allem quantitativ gut besetzte Kader sein. Gespannt kann man sein, ob nach dem schlechten Saisonstart die Aufholjagd der Titelfavoriten Union Neuruppin und Lindow noch von Erfolg gekrönt ist.
Im Abstiegskampf sieht dagegen alles nach einer Vorentscheidung aus. Der TSV Wustrau holte in den 15 Spielen einen mageren Punkt und die drei Zähler vom FSV Rheinsberg machen sich auch nicht viel besser. Positiv beim Team von Trainer Ingo Mangliers muss man wohl erwähnen, dass sich das Team nach der Blamage in der Vorwoche im Kellerduell in Protzen gegen den Tabellenzweiten aus Schönberg sehr gut verkaufte. Allerdings stand am Ende die 14. Saisonniederlage fest.
Bester Torjäger der Hinrunde ist der Unioner Thomas Nowitzki, der 21-mal für die Gildenhaller traf und damit genau die Hälfte aller Unioner Tore erzielt hat. (Von Roland Möller - Quelle:MAZ)



Sa.04.12.201010.30 UhrA-Junioren:FSV Babelsbergabg.
  14.00 UhrSV Falkensee/F. II:1. Männerabg.
So.05.12.201010.00 UhrSV BG Falkensee:B-Juniorenabg.
  13.00 Uhr2. Männer:SV 69 Schönbergabg.


Schneeflocken wirbeln Vorrunde durcheinander

Nur sieben von 16 gemeldeten F-Juniorenteam reisten in Fehrbellin an
FEHRBELLIN - Die starken Schneefälle von Sonnabend zum Sonntag wirbelten auch die Vorrundenturniere der F-Junioren-Hallenkreismeisterschaft durcheinander. Nur sieben von den 16 angemeldeten F-Junioren-Mannschaften trafen in der Fehrbelliner Rhinhalle ein.
Aus der Staffel A hatte Lindow schon drei Tage aus personellen Gründen vorher sein Kommen abgesagt. Aus Wusterhausen (erstes Team) kam die Info, dass man nicht anreist, knapp zwei Stunden vor Turnierbeginn. „Das ist in Ordnung“, so Jugendleiter Silvio Rogge, geärgert habe ihn, dass von beiden Neustädter Teams keine Abmeldung erfolgte. So war nur das Team von Rot-Weiß Kyritz vor Ort, das sich nach einem kurzen Trainingsspiel auf die Heimreise durch die Winterlandschaft machte.
In der Staffel B reiste mit dem BSV Zaatzke nur eine Mannschaft an. Rhinow und Rheinsberg sagten witterungsbedingt ihr Kommen zwei Stunden vor Turnierbeginn ab. Nur von Hansa Wittstock erfolgte keine Abmeldung. „Hätte auch Hansa rechtzeitig abgesagt, hätten wir vielleicht den Zaatzkern die Schneefahrt ersparen können“, sagte Turnierleiter Olaf Bachmann. So reisten die Zaatzker F-Junioren, die Trainer und die Eltern verständlicherweise sauer wieder ab.
In der Staffel C gab es von Wusterhausen II keine Info, die anderen fünf Teams traten an. „Na klar, die vier Neuruppiner Teams hatten eine kürzere Anfahrt als der Rest. Aber man weiß zwei bis drei Stunden vorher, ob man sich auf dem Weg macht. Da kann man mich doch telefonisch informieren“, ärgerte sich Bachmann. So werden die säumigen Vereine auch mit einer Strafe rechnen müssen, der Jugendausschuss will diese aber in Grenzen halten.
In der Staffel C schafften dann die vier Neuruppiner Mannschaften, nach Kyritz und Zaatzke, den Sprung in die Meisterrunde. Bis auf eine Ausnahme – der MSV I bezwang Fehrbellin 9:1 – waren es alles enge und spannende Partien. (Quelle: MAZ - rom)


Fr.26.11.201018.00 UhrAlte Herren:FC BW Wusterhausenabg.
Sa.27.11.201010.30 UhrA-Junioren:SG Turbine/Potsdamer Kickersabg.
  13.00 Uhr1. Männer:SV Empor Schenkenbergabg.
So.28.11.201012:30 UhrPotsdamer Kickers:B-Junioren6 : 2
  14.00 Uhr2. Männer:SV Protzenabg.


Sa.20.11.201010.00 UhrF2-Junioren:SV RW Kyritz2 : 26
   MSV Neuruppin I:E2-Junioren7 : 0
  11.00 UhrSG Treuenbrietzen:C1-Junioren2 : 2
So.21.11.201010.00 UhrC2-Junioren:SV Eintracht Alt Ruppin5 : 1
  11.00 UhrWerderaner FC:A-Junioren2 : 4
   B-Junioren:Werderaner FC1 : 0
  14.00 UhrSV Dreetz:2. Männer1 : 3


Fr.12.11.201018.00 UhrAlte Herren:Zernitzer SV1 : 1
Sa.13.11.201010.00 UhrCaputher SV:B-Junioren1 : 2
   MSV Neuruppin II:D1-Junioren1 : 6
   BSC Süd 05 II:C1-Junioren2 : 2
  13.00 UhrSV Union Neuruppin:D2-Junioren4 : 12
So.14.11.201010.00 UhrMSV Neuruppin II:E1-Junioren1 : 12
  11.00 UhrA-Junioren:FC Kremmen6 : 2
   SV RW Kyritz II:2. Männer (KP)6 : 1
  14.00 UhrVeritas Wittenberge:1. Männer2 : 6


Hansa II ohne Chance im Kreisligaduell

Kreispokal: Kyritz II – Hansa Wittstock II 6:1 (2:0)
Im einzigen Kreisligaduell der 2. Kreis-Pokalrunde behielt die Reserve von Rot-Weiß Kyritz gegen die zweite Mannschaft aus Wittstock deutlich mit 6:1 die Oberhand.
Vor allem im Mittelfeld erwiesen sich die Kyritzer als gedankenschneller und setzten Hansa so unter Druck. Den Torreigen eröffnete nach 30 Minuten Torjäger Stefan Fliege. Er war es auch, der noch vor der Pause einen langen Abschlag von Keeper Bölt nutzte um auf 2:0 zu erhöhen. Nach der Pause wurde die Überlegenheit der Platzherren immer deutlicher. Dies spiegelte sich dann auch im Ergebnis wieder. Christian Kurtz traf zum 3:0, ehe Hansa der verdiente Ehrentreffer durch Gardemin gelang. Doch in wirkliche Bedrängnis gerieten die Rot-Weißen auch nach dem Gegentor nicht. Kurtz, Fliege und Oliver Döring sorgten in der Endphase für klare Verhältnisse und stellten den 6:1-Endstand her. Schiedrichter Richard Breitkreuz (Rhinow) hatte mit der sehr fairen Begegnung keine Probleme. aro



Schiedsrichteruhr ging anders

Kreisklasse F-Jugend: Schwarz-Rot Neustadt – Hansa Wittstock 5:4 (2:3). Im letzten Spiel des Jahres unterlag die F-Jugend von Hansa Wittstock unglücklich in Neustadt. Die Gäste wiesen aber gewachsene Spielstärke nach. Schnell ging Hansa durch Jacob Theus in Front. Aber nach einem Foul im Strafraum gelang Neustadt das 1:1. Hansa verlor zeitweise den Spielfaden, doch dann trafen Theus und Fabian Ramin zum 1:3. Neustadt kämpfte um den Anschlusstreffer, kam wieder besser ins Spiel. Ein Neustädter Treffer schien eine Frage der Zeit. Dies sah auch der Schiri so, anstatt 20 Minuten ließ er 25 spielen und Neustadt verkürzte auf 2:3. Auch nach der Pause agierte das Heimteam zielstrebig, nutzte zwei Unkonzentriertheiten in der Hansa-Abwehr zum 4:3. Eine tolle Kombination nutzte Neustadt zum 5:3. Jetzt wachten die Wittstocker wieder auf. Zweimal scheiterte Theus knapp, dann traf Jonas Brüning mit einem straffen Schuss zum 5:4. Noch waren sieben Minuten zu spielen. Hansa wollte den Ausgleich, der lag in der Luft. Doch da pfiff der Schiri sechs Minuten zu früh ab. Nach seiner Uhr sei die Zeit um gewesen, antworte er auf die Proteste der Wittstocker. (swe)


Fr.05.11.201018.00 UhrAlte Herren:SV Blumenthal/G.7 : 3
Sa.06.11.201010.00 UhrE1-Junioren:TSV Wustrau15 : 1
   E2-Junioren:MSV Neuruppin II3 : 3
  11.00 UhrC1-Junioren:FSV Brück1 : 1
  11.00 UhrD2-Junioren:MSV Neuruppin II1 : 1
   D1-Junioren:Lindower SV2 : 4
  14.00 UhrFSV Brück:A-Junioren4 : 5
  14.00 Uhr1. Männer:TSV Chemie Premnitzabg.
So.07.11.201010.00 UhrSV SR Neustadt I:F1-Junioren5 : 4
   F2-Junioren:SV RW Kyritzabg.
  10.30 UhrB-Junioren:RSV Eintracht Teltowabg.
  14.00 Uhr2. Männer:MSV Neuruppin IIabg.



Quelle: Foto - Ruppiner Anzeiger

Fr.29.10.201018.00 UhrAlte Herren:SV Drewen7 : 1
Sa.30.10.201010.00 UhrTSV Wustrau:E2-Junioren2 : 0
   F1-Junioren:FC Wusterhausen4 : 6
   SV BW Walsleben:E1-Junioren0 : 13
  10.30 UhrA-Junioren:SG Bornim2 : 4
   SV SR Neustadt:B-Junioren3 : 2
  14:00 UhrLok Brandenburg:C1-Junioren0 : 1
  14.00 UhrSSV Einheit Perleberg:1. Männer1 : 4
So.31.10.201010.00 UhrSV Victoria Breddin:C2-Junioren0 : 4
   SV SR Neustadt:F2-Junioren7 : 3
  14.00 UhrSV Rhinow/G.:2. Männer13 : 1



Foto: Ruppiner Anzeiger


Fr.22.10.201018.00 UhrAlte Herren:SV Stüdenitz12 : 1
Sa.23.10.201010.00 UhrÜ 50-Turnier in Darritz5. Platz
   FC Wusterhausen:F-Junioren (FS)9 : 3
  14.00 Uhr1. Männer:SG Eintracht Friesack4 : 0
So.24.10.201010.00 UhrA-Junioren:MSV Neuruppin (LP)1 : 2
  15.00 Uhr2. Männer:SV SR Neustadt II1 : 1




Foto: Ruppiner Anzeiger


Sa.16.10.201014.00 Uhr1. Männer:SV RW Gülitz2 : 0
So.17.10.201010.00 UhrSG Linum:Frauen0 : 12
  15.00 UhrLindower SV:2. Männer1 : 2


Sa.09.10.201010.00 UhrE1-Junioren:SV RW Kyritz (KP)8 : 0
   SV BW Walsleben:E2-Juniroen (KP)abg.
   D1-Junioren:SV SR Neustadt (KP)7 : 1
   C1-Junioren:Mögeliner SV1 : 1
  14.00 UhrPritzwalker FHV:1. Männer1 : 1
So.10.10.201010.00 UhrZernitzer SV:Frauen0 : 7
  10.30 UhrSC Oberhavel Velten:A-Junioren0 : 0
   B-Junioren:SG Rathenow/Premnitzabg.
  15.00 Uhr2. Männer:SV BW Walsleben4 : 5






Anstoss der Bürgermeister

Pünktlich um 10.00 Uhr konnten die Bürgermeisterin der Stadt Uetersen Andrea Hansen und Bürgermeister Jörg Gehrmann den Anstoss im Stadion des Friedens durch führen.





Di.28.09.201018.00 UhrD2-Junioren:Lindower SV Grün-Weiß0 : 7
Fr.01.10.201018.00 UhrSV RW Kyritz:Alte Herren1 : 1
Sa.02.10.201010.00 UhrE2-Junioren:SV Walsleben8 : 1
   C2-Junioren:TuS Widlberg (KP)6 : 3
   E1-Junioren:SV Alt Ruppin13 : 0
  12.00 UhrA-Junioren:SV SR Neustadt4 : 0
   SV Brieselang:B-Junioren0 : 2
So.03.10.201010.00 UhrF2-Junioren:SV SR Neustadt1 : 21
   BSV SW Zaatzke:F1-Junioren9 : 2
   Frauen:SG Gühlen/MSV Nrp.6 : 3
  11.45 UhrD1-Junioren:FSV Rheinsberg10 : 0
  15.00 UhrSV Union Neuruppin II:2. Männer7 : 1




Quelle (Foto): Ruppiner Anzeiger


Fr.24.09.201018.00 UhrSV Dreetz:Alte Herren1 : 1
Sa.25.09.201010.00 UhrSV Rhinow/G.:F2-Junioren10 : 1
   TSV Wustrau:C2-Junioren1 : 6
  16.00 Uhr1. Männer:BSC Süd 05 II5 : 5
So.26.09.201010.00 UhrLok Brandenburg:C1-Junioren2 : 0
   SG Gühlen/Neuruppin:Frauen (KP)1 : 11
   F1-Junioren:SV SR Neustadt I14 : 0
   Pritzwalker FHV 03:B-Junioren (LP)7 : 2
   SV Brieselang:A-Junioren (LP)1 : 4
  15.00 Uhr2. Männer:BSV SW Zaatzke1 : 5

  

Quelle (Foto): Ruppiner Anzeiger


Mi.15.09.201016.00 UhrF2-Junioren:F1-Junioren1 : 13
Fr.17.09.201018.00 UhrAlte Herren:SG Gumtow4 : 1
Sa.18.09.201010.00 UhrSV 90 Fehrbellin:E1-Junioren0 : 8
   BSC Rathenow 94:C1-Junioren4 : 0
   SV Eintracht Alt Ruppin:E2-Junioren2 : 1
   SV Rhinow/G.:F1-Junioren0 : 22
  10.30 UhrA-Junioren:BSC Rathenow1 : 2
  11.00 UhrFSV BW Rheinsberg:D2-Juniorenabg.
  15.00 UhrSV Kloster Lehnin:1. Männer3 : 1
So.19.09.201010.00 UhrF2-Junioren:FC BW Wusterhausen0 : 12
   SV Blumenthal/G.:D1-Junioren1 : 2
   Frauen:SG Linum11 : 2
   C2-Junioren:FSV BW Rheinsberg3 : 0
   SG Treuenbrietzen:B-Junioren4 : 2
  15.00 UhrTSV Wustrau:2. Männer3 : 4



Mi.08.09.201017.00 UhrBSV Schwarz-Weiß Zaatzke:F2-Junioren17 : 5
Fr.10.09.201018.00 UhrSV SR Neustadt:Alte Herren4 : 0
Sa.11.09.201010.00 UhrE2-Junioren:SV 90 Fehrbellin0 : 1
   MSV Neuruppin I:E1-Junioren2 : 6
   SV Union Neuruppin II:D1-Junioren3 : 5
   C1-Junioren:SV Rhinow/Großderschau6 : 0
  10.30 UhrFC 98 Hennigsdorf:A-Junioren0 : 6
  15.00 Uhr1. Männer:SV Eiche 05 Weisen6 : 2
So.12.09.201010.00 UhrD2-Junioren:SV Blumenthal/G.1 : 14
   TuS Wildberg:C2-Junioren4 : 7
   Frauen:Zernitzer SV9 : 3
  10.30 UhrB-Junioren:Pritzwalker FHV 032 : 7
  15.00 UhrSG Linum:2. Männer7 : 3






Di.31.08.201017.00 UhrFC BW Wusterhausen:D2-Junioren (KP)5 : 1
Do.02.09.201017.00 UhrE1-Junioren:E2-Junioren16 : 1
Fr.03.09.201019.00 UhrSG Gühlen/Neuruppin:Frauen1 : 13
  18.00 UhrSV 69 Schönberg:Alte Herren0 : 3
Sa.04.09.201010.00 UhrD1-Junioren:D2-Junioren11 : 0
  10.30 UhrA-Junioren:Pritzwalker FHV 032 : 3
  15.00 UhrFSV Germendorf:1. Männer1 : 1
So.05.09.201010.00 UhrBSV SW Zaatzke:F2-Juniorenabg.
   SG Rathenow/Premnitz:C-Junioren0 : 3
   F1-Junioren:SV RW Kyritz1 : 7
  10.30 UhrFSV Wittenberge/B.:B-Junioren4 : 1
 05.09.201015.00 Uhr2. Männer:FSV BW Rheinsberg9 : 0



Wieder ein unbekannter Gegner

Hansa Wittstock reist zum amtierenden Kreismeister der Oberhavel


FSV Germendorf – FK Hansa Wittstock
Platzierung: 12. – 1.
Es fehlen: Grahlmann (verletzt), Wolter (Bundeswehr)

Besser hätte der Saisonauftakt für Hansa Wittstock kaum laufen können. Zwei Kantersiege sorgten für die Tabellenführung der Elf von Trainer Jörg Lutter. Doch der Hansa-Coach gibt sich zurückhaltend, „denn richtige Gradmesser waren mit Löwenberg und Fehrbellin bisher noch nicht dabei“, weiß er die Lage realistisch einzuschätzen. Mit Germendorf wartet heute eine weitere unbekannte Größe auf die Dossestädter. „Der Gegner ist in einer starken Kreisliga in der Oberhavel Meister geworden, muss also über spielerisches Potential verfügen“, vermutet Lutter. Wirkliche Aussagen kann er über den Kontrahenten aber nicht treffen. „Das ist ein Vorteil für Germendorf. Die Verantwortlichen haben sich sicher unser erstes Spiel in Löwenberg angesehen und können meine Mannschaft einschätzen.“
Trotzdem ist Jörg Lutter vor der Partie im Nachbarkreis keineswegs bange. „Wir müssen uns vor keinem Gegner in der Klasse verstecken, doch leider fehlt uns ab und an die Konstanz“, kritisiert er. So war es auch in der Vorwoche beim trotzdem klaren 6:0 über Fehrbellin. „Gut gespielt haben wir da auf keinen Fall, auch wenn es gereicht hat“, stellt Lutter klar. Aus Germendorf möchte er zumindest einen Punkt mitbringen, „am besten aber gewinnen“. lei



Foto: Mario Warminski - Quelle: Ruppiner Anzeiger


Fr.27.08.201018.00 UhrFSV Heiligengrabe:Alte Herren1 : 7
Sa.28.08.201010.00 UhrD1-Junioren:MSV Neuruppin II (KP)8 : 0
  15.00 Uhr1. Männer:SV 90 Fehrbellin6 : 0
So.29.08.201010.00 UhrF1-Junioren:MSV Neuruppin I (KP)5 : 10
   F2-Junioren:BSV SW Zaatzke (KP)1 : 25
  10.30 UhrFSV Babelsberg 74:A-Junioren0 : 0
   B-Junioren:SV Blau-Gelb Falkensee2 : 0
  15.00 UhrSV Rot-Weiß Kyritz II:2. Männer4 : 2


Fr.20.08.201018.00 UhrC1-Junioren:FC Wusterhausen (VS)0 : 4
  19.00 UhrLöwenberger SV:1. Männer2 : 7
So.22.08.201015.00 Uhr2. Männer:SV Blumenthal/Grabow5 : 1


18.08.2010 um 18.00 Uhr

1. Landespokalrunde

FK Hansa Wittstock vs. SV Babelsberg 03




1100 Zuschauer im „Hexenkessel“

Mi.18.08.201017.30 UhrMalchower SV:C1-Junioren (VS)0 : 5
  18.00 Uhr1. Männer:SV Babelsberg 03 (LP)0 : 10
Wittstock (mw) – Der FK Hansa Wittstock hat gestern im brandenburgischen Krombacher Fußball-Landespokal gegen den SV Babelsberg 03 verloren. Gegen den Drittligisten setzte es eine 0:10 (0:4)-Niederlage.
Quelle: Ruppiner Anzeiger

Vor über 1 100 Zuschauern – einem „kleinen Hexenkessel“, wie der Hansa-Vorsitzende Thomas Krigelstein meinte – waren die Babelsberger tonangebend, während der Gastgeber auf Schadensbegrenzung aus war. „Wir haben schnell die Tore gemacht und hatten somit Ruhe“, so SV-Trainer Dietmar Demuth, der seine zweite Garnitur einsetzte. „Ich hätte mir gewünscht, wenn es einstellig geblieben wäre“, sagte Wittstocks Trainer Jörg Lutter nach der Partie. Die Treffer in einer einseitigen Begegnung erzielten Guido Kocer (2), Tom Schütz (2), Rico Engler (3) und Nicolas Hebisch (3).
Ärgerlich für Hansa war die „Randerscheinung“, wie Krigelstein jenen Zwischenfall bezeichnete, bei dem die Polizei kurz vor dem Ende fünf Fans in Gewahrsam nahm, die versucht hatten, den Babelsberger Block zu erreichen. Die Beamten beruhigten die Situation.


Drittligist lässt Hansa Wittstock keine Chance / Rico Engler und Nicolas Hebisch treffen je drei Mal

Lässig mit einer Hand in der Hosentasche schlenderte Babelsbergs Trainer Dietmar Demuth über den Wittstocker Fußballplatz und beobachtete seine Spieler bei der Erwärmung. Die nahmen die Vorbereitung auf das Landespokalduell gegen den FK Hansa Wittstock sichtlich ernst. Demuths Team ging am Mittwochabend gegen den Landesklasse-Vertreter als klarer Favorit ins Rennen und gewann am Ende verdient mit 10:0 (4:0).
Die Gäste bestimmten vier Tage nach dem großartigen DFB-Pokal-Duell gegen den VfB Stuttgart (1:2) von der ersten Minute an das Spiel. Der Drittligist hatte Ball und Gegner gut laufen gelassen. Vergaben Marcus Hoffmann (4., Kopfball) und Guido Kocer (9., Schuss aus 18 Metern) noch knapp, ließ Rico Engler die Babelsberger zum ersten Mal jubeln (16.). Engler war es auch, der sieben Minuten später nach Flanke von Matthias Rudolph gegen wacker kämpfende Wittstocker auf 2:0 erhöhte. „Zu Beginn mussten wir den Gegner erst einmal kennenlernen“, so der Torschütze. „Doch spätestens nach dem 2:0 war der Bann gebrochen.“ Guido Kocer (38.) und Nicolas Hebisch (45.) mit dem Pausenpfiff sorgten für den 4:0-Halbzeitstand.
„Es ist halt ein typisches Landespokalspiel“, bilanzierte der diesmal geschonte SVB-Stammtorwart Marian Unger in der Halbzeitpause. „Wir brauchten halt unsere Zeit, bis wir ins Spiel fanden. Noch sieht es aber nicht ganz flüssig aus. Doch das Spiel ist durch.“
Davon war auch der Großteil der 1100 Zuschauer überzeugt. Die Gäste hatten nach dem Seitenwechsel das Spiel im Griff und schraubten das Ergebnis nach Belieben in die Höhe. Nicolas Hebisch sorgte vier Minuten nach dem Wiederanpfiff für das 5:0.
Die Gastgeber gaben sich trotz des hohen Rückstands keinesfalls auf. „Keiner dachte vor dem Spiel wirklich daran, dass wir Babelsberg schlagen könnten“, sagte Wittstocks Trainer Jörg Lutter. Die flinken Hansa-Stürmer Silvio Braun und Stefan Wolter setzten die SVB-Abwehr ansatzweise unter Druck. Echte Torchancen ergaben sich aber nicht.
Auf der Gegenseite hatten die Wittstocker Abwehrspieler jedoch alle Hände voll zu tun. Nachdem der eingewechselte Anton Makarenko seine Möglichkeit und den Nachschuss nicht im Tor unterbringen konnte, markierte Rico Engler seinen dritten Treffer (51.). Spätestens jetzt konnten die Gäste schalten und walten wie sie wollten. Und ließen ihre spielerische Überlegenheit auch im Ergebnis widerspiegeln. Guido Kocer (62.) und 60 Sekunden später Tom Schütz schraubten das Resultat auf 8:0 in die Höhe. Und damit nicht genug: Nicolas Hebisch traf nach 70 Minuten zum 9:0.
In der Schlussphase verflachte die Partie. Auch Möglichkeiten ergaben sich nicht mehr. Einmal konnten die Gäste aber doch noch jubeln. Tom Schütz stellte fünf Minuten vor dem Ende den 10:0-Endstand her. „Wir haben schnell die Tore gemacht und hatten somit Ruhe“, sagte Trainer Dietmar Demuth nach dem Spiel. „Am Ende hätte ich mir noch mehr Ballsicherheit und eine bessere Chancenverwertung gewünscht.“ Demuth hatte gegen Wittstock einem Großteil der Ersatzspieler eine Einsazchance gegeben.
Die letzte Chance des Spiels hatte der Babelsberger Nicolas Hebisch. Einen Eckball köpfte der groß gewachsene Stürmer jedoch über das Wittstocker Tor. „Wir möchten uns beim Gastgeber für den herzlichen Empfang bedanken. Ich denke, es war ein toller Fußballabend“, so Demuth in Richtung Wittstocker Vereins-Vorstand. (Von Sebastian Morgner)

Das Spiel:
Am Mittwochabend (Anpfiff 18:00 Uhr) empfängt der FK Hansa Wittstock den SV Babelsberg 03 zum Topspiel der 1. Runde des Krombacher Pokals Brandenburg. Zum "Spiel des Jahres" in der Prignitz erwarten die Gastgeber etwa 1000 Zuschauer, die das Stadion des Friedens in einen kleinen "Hexenkessel" verwandeln sollen.

Die Stadt:
Wittstock/Dosse ist eine sehr interessante Kleinstadt (ca. 15.000 Einwohner) im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Nordwesten des Bundeslandes Brandenburg. Wittstock wurde bereits 946 erstmals urkundlich erwähnt und gehört damit zu den ältesten Städten Brandenburgs. 1248 erfolgte die offizielle Verleihung des Stendaler Stadtrechts. Die Wittstocker Burg diente den Bischöfen von Havelberg von 1271 bis 1548 als Wohnsitz und wird deshalb auch als Alte Bischofsburg bezeichnet. Die Herrschaft des Bistums Havelberg endete in Wittstock im Jahre 1550 mit der Reformation. Unfreiwillig in den Mittelpunkt der Weltgeschichte geriet die kleine Stadt 1636 als während des 30 jährigen Krieges die Schweden in der Schlacht am Scharfenberg über kaiserliche und sächsische Truppen siegten und ihre Vorherrschaft in Norddeutschland festigten. Für die Einwohner Wittstocks bedeuteten die Kämpfe Leid, Zerstörung und Armut. 1638 brach die Pest aus und die Hälfte der damaligen Bevölkerung (ca. 1.500 Menschen) kam ums Leben. 1716 zerstörte ein großer Stadtbrand zwei Drittel der Stadt. Trotz dieser Rückschläge erholte sich das städtische, wirtschaftliche und kulturelle Leben der Stadt immer wieder. Die älteste Zeitung der Prignitz erschien 1826 in Wittstock. Während der Luftangriffe im zweiten Weltkrieg wurden fast nur die Außenbezirke getroffen, so dass der sehenswerte historische Stadtkern noch heute zu bewundern ist. Zu DDR-Zeiten war Wittstock Kreisstadt, verlor diesen Status aber mit der Gemeindereform von 1993. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, sollte sich unbedingt das Museum des Dreißigjährigen Krieges im Amtsturm der Alten Bischofsburg ansehen. Es ist das bedeutendste seiner Art in ganz Europa und hat am Mittwoch von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Auf sieben Ebenen wird der große Religionskrieg in allen Facetten beleuchtet und erforscht. Ebenso sehenswert ist das benachbarte Ostprignitzmuseum im Amtshaus und die gesamte historische Altstadt mit Marienkirche, Rathaus und 2.500 m (!) langer Stadtmauer lädt zum Verweilen ein. Tourist-Information Wittstock: Telefon: 0 33 94 / 43 34 42

Der Gegner:
Die Vereinsgeschichte: Direkt nach dem Ende des 1. Weltkrieges gründeten sich in Wittstock zahlreiche neue Vereine, darunter auch erstmals ein Fußballclub, der "FC Hansa Wittstock". Später nannte man sich auch "SC Hansa", der Sportclub ließ auch andere Ballspielarten zu. Aber erst als am 11. Oktober 1931 der erste "Hansa Sportplatz" an der Röbeliner Chaussee eingeweiht wurde, gelangte der Verein erstmals wirklich in das Licht der Öffentlichkeit und in der Folge wurde regelmäßig in den Zeitungen der Region berichtet, zumal sich auch erste Erfolge einstellten. Mit Beginn des 2. Weltkrieges musste der Spielbetrieb unterbrochen werden, der Sportplatz wurde kaum noch genutzt und schließlich wurden dort wieder Bäume gepflanzt. In der Nachkriegszeit konnte der Fußball zunächst nicht in Vereinen betrieben werden, stattdessen gründete sich 1948 die Betriebs-Sportgemeinschaft Lok Wittstock mit verschiedenen Sektionen, u.a. auch Fußball. In dieser Zeit entstand auch das neue Stadion des Friedens. Es hat bis zum Jahr 1993 gedauert, bis der ruhmreiche Hansa-Verein wieder neu ins Leben gerufen werden konnte. Die Vereinsfarben blau und weiß sollten wieder auf dem Fußballfeld leuchten und so wurde im September der neue "FK Hansa Wittstock 1919" gegründet, dem vor allem der Jugendsport ein Anliegen ist. Er ist heute der größte Sportverein Wittstocks und zwei Drittel der etwa 450 Mitglieder sind Fußballer. Mit dem FK für Fußballklub prägt dieser Sport auch den Vereinsnamen. Aber Hansa hat mehr zu bieten. Neben Fußball gibt es fünf weitere Sportabteilungen: Handball, Kegeln, Volleyball, Schwimmen und Gymnastik.
Die Mannschaft:
Auf einem sehr guten dritten Tabellenplatz in der Landesklasse West beendete der FK Hansa Wittstock die Saison 2009/2010. Mit Spaß und Teamgeist ließ die junge Mannschaft von Trainer Lutter den Staffelfavoriten aus Schönwalde lange Zeit zittern. Einige unnötige Niederlagen gegen Abstiegskandidaten ließen jedoch in der entscheidenden Meisterschaftsphase die Hoffnungen auf den Staffelsieg schwinden. Vor allem die verletzungsbedingten Ausfälle der Torjäger Stefan Wolter und Oliver Gießel konnten nicht kompensiert werden. Dennoch war der Trainer auch mit dem dritten Platz sehr zufrieden, da sich sein Team in allen Bereichen im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert hatte. Mehr Tore, weniger Gegentreffer und eine deutliche spielerische Steigerung zeugten von dieser positiven Entwicklung. Im Hinblick auf die neue Spielzeit soll nun vor allem an der teilweise fehlenden Konstanz, der mangelhaften Chancenverwertung und dem Abstellen diverser kleiner Disziplinlosigkeiten gearbeitet werden. Gelingen in diesen Bereichen die angestrebten Verbesserungen, so sollte Hansa Wittstock gute Chancen auf den Aufstieg in die Landesliga besitzen. Personelle Veränderungen gab es nur wenige. Die eingespielte Mannschaft blieb zusammen und wurde durch einige nachrückende A-Junioren und den vielseitig einsetzbaren Marc Bennarndt noch etwas verstärkt. Stärkster Mannschaftsteil der Wittstocker dürfte wieder die Offensive sein. In der vergangenen Saison erzielte der FK Hansa 91 Tore in 30 Spielen, wobei nicht nur die gefährlichen Stürmer Oliver Gießel und Stefan Wolter trafen, sondern auch mehrere nachrückende Mittelfeldspieler, wodurch die Mannschaft für die Konkurrenz schwer auszurechnen war. Man darf gespannt sein, ob das Landesklassen-Team auch gegen einen Drittligisten offensiv Akzente setzen kann. Fußball-Abteilungsleiter Stefan Bandilla kündigte jedenfalls an, dass zunächst hinten dicht gemacht werden solle. Auf jeden Fall dürfte das junge Wittstocker Team hochmotiviert und selbstbewusst in das Spiel gehen. Mit 2.000 Fans im Rücken soll das vermeintlich Unmögliche möglich gemacht werden. Neben dem packenden Pokal-Fight soll den Zuschauern zudem auch ein interessantes Rahmenprogramm mit Tipp- und Gewinnspielen geboten werden.
Der Trainer: Jörg Lutter
Die taktische Ausrichtung: Defensiv - zunächst geht es ums Tore verhindern, um dann vielleicht den einen oder anderen Konter zu setzen.
Das Saisonziel: Aufstieg in die Landesliga

Die letzten Spiele in der Landesklasse Brandenburg Staffel West:
Saisonauftakt am 20.08.2010
01. Spieltag: Löwenberger SV - FK Hansa Wittstock 1919
Die Tabellenposition: ---
Die bisherigen Spiele im Landespokal:
07.08.2010 Vorrunde: Freilos
Die Vereinsanschrift: FK HANSA Wittstock 1919 e.V., Postfach 10 01 30, Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 62, 16909 Wittstock / Dosse; Telefon: 0 33 94 / 44 88 84 oder 43 34 22
Die Internet-Seite: http://www.fk-hansa-wittstock.de
Die Vereinsfarben:
Blau-Weiß


INTERVIEW: „Tore verhindern und kontern“

Trainer und Abteilungsleiter von Hansa Wittstock zum Spitzenspiel gegen Babelsberg / Erstmals Personenkontrolle am Einlass

Am morgigen Mittwoch trifft die erste Männermannschaft im Landespokal auf den vier Klassen höher spielenden SV Babelsberg 03. Mit Trainer Jörg Lutter und Fußball-Abteilungsleiter Stefan Bandilla sprach Dirk Klauke darüber.

                 

MAZ: Es kommt nicht alle Tage vor, dass Hansa Wittstock auf einen vier Klassen höher spielenden Gegner trifft. Wie ist die Stimmung?
Jörg Lutter: Die Stimmung in der Mannschaft ist hervorragend, und wir sind alle heiß auf diesen Höhepunkt. Für uns ist es ein sehr guter Abschluss der Vorbereitung, die mit dem Spiel gegen den Drittligisten endet.
Stefan Bandilla: Die Stimmung ist bei Hansa generell gut, nicht nur im Männerbereich. Natürlich ist die 1. Männermannschaft das Aushängeschild des Vereins. Die Mannschaft befindet sich bereits seit fast vier Wochen im Trainingsbetrieb und ist jetzt heiß darauf, nach den vielen Vorbereitungsspielen endlich in den Pflichtspielbetrieb einzusteigen.

 

Babelsberg scheint auf einer Erfolgswelle zu schweben, bezwang in der 3. Bundesliga zuhause Bayern München II und auswärts Rot Weiß Ahlen. Wie wird Hansa motiviert?
Lutter: Das 1. Punktspiel gegen Bayern München habe ich live gesehen und bin wirklich angetan von der Babelsberger Mannschaft. Sie steht hinten sehr kompakt, lässt damit sehr wenig Torchancen zu und kontert stets gefährlich. Ich denke, zur Motivation braucht man an diesem Tage nicht viel zu meinen Jungs sagen.
Bandilla: In solchen Spielen braucht es keine zusätzliche Motivation. Wer zu so einem Spiel nicht heiß ist, kann seine Fußballschuhe eigentlich an den berühmt berüchtigten Nagel hängen. Wann bekommt man als junger Spieler schon mal die Möglichkeit, in einem Pokalspiel gegen einen Bundesligisten anzutreten?

 

Gibt es Spezialtraining?
Lutter: Sicherlich werden wir uns in den letzten beiden Trainingseinheiten vernünftig auf dieses Pokalspiel vorbereiten. Ansonsten sind für mich die nachfolgenden Punktspiele natürlich wichtiger.
Bandilla: Die Vorbereitung war lang und intensiv. Den Ball hatten die Jungs im Training noch nicht allzu oft am Fuß. Dafür kennen sie aber jeden Quadratzentimeter der Laufbahn im Wittstocker Stadion. Konditionell müssten wir eigentlich mithalten. Natürlich wird in dieser Spielklasse viel schneller und direkter gespielt. Ich hoffe wir kriegen das im Kopf hin und zeigen nicht zu viel Respekt.

 

Wie wollen Sie gegen den Drittligisten spielen, mit starkem Angriff oder hinten durch die Abwehr dicht machen?
Lutter: Die Frage ist nicht schlecht – natürlich bedingungslose Offensive. Nein, nein, die Taktik wird nicht verraten, denn die Babelsberger lesen auch die MAZ.
Bandilla: Die taktische Ausrichtung ist natürlich Sache des Trainers. Aber soviel kann ich als Abteilungsleiter wohl verraten: Mit drei Stürmern werden wir mit Sicherheit nicht auflaufen. Zunächst geht es ums Tore verhindern und dann den einen oder anderen Konter zu setzen.

 

Welche Sicherheitsmaßnahmen werden getroffen, um gewaltbereite Fans in den Griff zu bekommen?
Bandilla: Natürlich hoffen wir auf einen ruhigen Abend, ein schönes Fußballspiel und keine gewaltbereiten Fans. Für dieses Spiel wird es an drei Kassen noch Karten für Kurzentschlossene geben. Um lange Warteschlangen zu vermeiden bitte ich alle Fußballfans, die noch keine Karten im Vorverkauf erstanden haben, nicht auf den letzten Drücker zu kommen. Erstmals führen wir am Eingang eine Personenkontrolle durch. Von Hansa sind zwölf Ordner im Einsatz. Zusätzlich wird ein professioneller Ordnerdienst für die Sicherheit sorgen. Darüber hinaus bekommen wir aus dem Ordnungsamt und der Polizeiwache Wittstock Hilfe.

 

Was erwartet die Besucher sonst noch?
Bandilla: In Zusammenarbeit mit der MAZ wird ein Tippspiel durchgeführt. Dort kann bis zum Anpfiff ein Ergebnistipp abgegeben werden. Neben drei Gewinnen von der MAZ soll es als Hauptgewinn Freikarten für das Punktspiel Babelsberg gegen Hansa Rostock am 11. September 2010 im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion geben.

 

Hansa gilt fürs Spiel als Außenseiter. Ist das gut oder schlecht für die Mannschaft?
Lutter: Wenn meine Mannschaft gegen einen Drittligisten spielt, ist man automatisch in der Außenseiterrolle. In so einem Spiel können wir nur gewinnen, sowohl die Mannschaft als auch der Verein.
Bandilla: Generell ist die Außenseiterrolle nicht schlecht im Fußball. Wir gehen natürlich auch davon aus, dass uns Babelsberg maßlos unterschätzt. Vielleicht liegt ja gerade darin unsere Außenseiterchance.

 

Wie ist Ihr Tipp zum Spielausgang?
Lutter: Einen konkreten Tipp werde ich mit Sicherheit natürlich nicht abgeben. Wenn wir weniger als fünf Gegentore bekommen würden und nach vorne ein paar Akzente mit einem Tor setzen könnten, wäre ich schon sehr zufrieden.
Bandilla: Ich möchte dem Tippspiel am Mittwoch im Stadion des Friedens nicht vorgreifen.

 

Was bekommen die Hansa-Spieler, wenn sie gewinnen?
Lutter: Manchmal ist es gar nicht so wichtig, in so einem Spiel zu gewinnen. Viel mehr interessiert mich, dass sich der Verein FK Hansa Wittstock gut präsentiert, sowohl auf dem Platz als auch außerhalb. Sollte es tatsächlich mit der Hilfe der Zuschauer eine Sensation geben, wird uns schon spontan etwas einfallen.
Bandilla: Sie dürfen in der 2. Runde im Fußballlandespokal wieder ran. Aber mal im Ernst, sollten wir die Sensation schaffen, sind wir mindestens auch drittligatauglich im Organisieren von spontanen Partys.



MAZ präsentiert Hansa Wittstock gegen Babelsberg 03

Die erste Hansa-Männermannschaft empfängt am Mittwoch, 18. August, den vier Klassen höher spielenden SV Babelsberg 03 im Landespokal Brandenburg. Stefan Bandilla, Hansa-Abteilungsleiter Fußball, erwartet viel Fußballprominenz und auch den einen oder anderen Politiker. Innenminister Rainer Speer ist ebenfalls eingeladen. Es ist gar nicht mal so abwegig, dass er tatsächlich kommt. Denn schließlich ist der Potsdamer Politiker Vorstandsvorsitzender des SV Babelsberg 03.
Spaß und Teamgeist stehen bei den Wittstockern, die in der Landesklasse West spielen, ganz oben. Dennoch sollten die Babelsberger als einziger Drittligist (3. Bundesliga) in Brandenburg das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. „Wir sind immer für eine Überraschung gut“, sagte Stefan Bandilla. Und der Pokal habe seine eigenen Gesetze, da sei alles möglich. Der Wittstocker Verein habe schon so manche höherklassige Mannschaft als Verlierer vom Platz geschickt, zum Beispiel im Jahr 2006 den zwei Klassen höher spielenden Oberligisten Ludwigsfelde mit 4:2. Selbst bei den Babelsbergern dürfte die Schmach bekannt sein, die ihrer zweiten Mannschaft in Wittstock beigefügt wurde. Die Gäste von Babelsberg II unterlagen im Jahr 2006 sogar mit 7:0.
Gegenwärtig arbeitet der Hansa-Vorstand an einem Sicherheitsprogramm, damit alle Fans ungestört Fußball gucken können. Die Polizei wird einbezogen. Die Spielerfrauen der ersten Mannschaft werden am 18. August beim Einlass mitwirken. Neben den eigenen Ordnern wird Hansa noch professionelle Hilfe einkaufen.
Der Hansa-Vorstand hofft auf vierstellige Besucherzahlen. „2000 Gäste wären schön“, sagte Stefan Bandilla. Schließlich kommen auch enorme Kosten auf den Wittstocker Verein zu.
Den Besuchern soll neben einem hochklassigen Fußballspiel auch Kurzweil in der Halbzeitpause geboten werden. Was genau veranstaltet und welchen Hauptpreis es geben werde, steht noch nicht genau fest.
Fest steht indes, dass die MAZ das Spiel präsentieren und Preise für ein Quiz zur Verfügung stellen wird. Ähnlich wie beim Public Viewing zur Fußball-WM können Besucher vor dem Spiel das Ergebnis tippen.(Von Dirk Klauke)


Abnahme Minifeld

Am 25.08.2010 um 12.45 Uhr wird das Minifeld durch den FLB abgenommen.
Der FLB, vertreten durch Wolfgang Klein als Projektleiter der Bauconzept mbH, nimmt die Bauleistungen der ausführenden Firma Polytan Sportstättenbau ab. Die Information über die Termine erfolgt ausschließlich über das Portal Minispielfelder und über die FLB-Homepage. Ein Abnahmeprotokoll erhalten der FLB, Polytan und der Grundstückseigentümer/Verein.
Deshalb ist es notwendig, dass zum Abnahmetermin auch ein Vertreter der Kommune/Verein anwesend ist. Zudem erfolgt an diesem Termin die Übergabe der Pflegeanleitung für den Kunststoffrasen und zur Bande.
Der Projektleiter der Bauconzept mbH, Wolfgang Klein, verweist auf bislang 52 durchgeführte Vorabnahmen der kommunalen Leistungen.
"Bergfest" kann im Projekt ebenfalls gefeiert werden. Bis zum 13. August 2010 wurden 41 Minispielfelder im gesamten Land Brandenburg fertiggestellt. Ein Indiz für die reibungslose Zusammenarbeit des FLB mit allen beteiligten und ausführenden Partnern. Vielen Dank hierfür an dieser Stelle!
Das Leergut wird ab Kalenderwoche 33 beräumt. Es wird um Verständnis gebeten, dass dies aus logistischen Gründen nicht direkt nach jeder Fertigstellung erfolgen kann.



Die Saison 2010/2011 hat begonnen

Fr.13.08.201018.00 UhrStahl Wittstock:Alte Herren3 : 5
So.15.08.201010.30 UhrC1-Junioren:Oranienburger FC (VS)0 : 8
   B-Junioren:SG Marnitz/Suckow (VS)4 : 4
  15.00 UhrSV Schönberg:2. Männer1 : 4


Hansa setzt auf Gnadengesuch

Wittstock (sib) – „Unser Einspruch ist in allen Punkten abgeschmettert worden“, erklärte Jürg-Andreas Thoss von Hansa Wittstock enttäuscht.

Im Spitzenspiel der Fußball-Landesklasse West zwischen Hansa und Schönwalde war es am 5. Juni 2010 zu rassistischen Äußerungen von der Zuschauertribüne aus gekommen. Der Schiedsrichter unterbrach daraufhin das Spiel. Nach Abpfiff lieferten sich zudem der Wittstocker Christopher Haak und der Schönwalder Torhüter ein Gerangel, in dessen Folge Haak die Rote Karte sah.
Der gesamte Fall ging vor das Sportgericht des Fußball-Landesverbands Brandenburg (FLB). Dieses bestrafte Hansa wegen der Vorkommnisse mit einer Geldstrafe von 1 281 Euro inklusive Verfahrenskosten.
Dem darauf eingelegten Einspruch des Vereins beim Verbandsgericht wurde nicht stattgegeben. „Nun werden wir ein Gnadengesuch beim FLB stellen. Es ist möglich, dass die Strafe halbiert wird“, zeigt sich Thoss kämpferisch.
Zu dieser Ankündigung konnte beim FLB niemand Stellung beziehen. Geschäftsführer Michael Hillmann ist im Urlaub und „wird sich im Anschluss mit diesem Fall beschäftigen“, hieß es aus dem Sekretariat.

Quelle/Foto: Ruppiner Anzeiger

Erinnerung

am Freitag, den 30.07.2010 wollen wir uns um 18.00 Uhr zu einem gemeinsamen Freundschafts-"Sportfest" mit dem SV Medizin im Stadion des Friedens treffen. Geplant ist von 18.00 bis 20.00 Uhr - leichte sportliche Betätigung, anschließend wird gegrillt. Auch die Partner sind dazu herzlich eingeladen.


Neuer Versuch der Frauen-Kreisliga

Fünf Mannschaften haben gemeldet
Obwohl die vergangene Saison der Kreisliga der Frauen mehr recht als schlecht zu Ende gebracht wurde, geht die Spielklasse auch 2010/11 wieder ins Rennen. Fünf Mannschaften (SG Zaatzke/Hansa Wittstock, SG MSV/Gühlen, SG Linum, Zernitzer SV, Rot-Weiß Kyritz) nehmen den Kampf um den Meistertitel auf. Doch durch die Staffelleiterin Constanze Rast gibt es einige verbindliche Vorgaben. So wird es für die neue Saison feste Anstoßzeiten geben. Jeder Verein kann im Vorfeld seine Wunschzeit äußern, wie immer am Sonntag um 10 Uhr. Doch daran muss dann festgehalten werden. Im Vorjahr gab es immer wieder Spielverlegungen oder kurzfristige Absagen, der Spielplan kam komplett durcheinander. Dies war auch ein Grund dafür, dass die Spielklasse aus dem dfb.net genommen werden musste. Zudem schafften es die gastgebenden Vereine fast nie pünktlich die Ergebnisse an Mike Schläger oder an die Staffelleiterin zu melden. Trotz dieser Pleite wird in diesem Jahr wieder ein Start im dfb.net versucht, um allen Vereinen und Spielerinnen einen aktuellen Überblick über den Stand ihrer Liga zu ermöglichen.
Nicht nachvollziehbar sind für diese kleine Liga auch die vier Sportgerichtsurteile wegen Nichtantretens oder des Einsatzes von zu jungen Spielerinnen. Hier muss es eine deutliche Besserung durch die Vereine geben. Zwar war es erfreulich, dass Gühlen trotz Unterzahl in den letzten Spielen antrat, doch dass ein Pokalfinale aus diesem Grund schon zur Halbzeit beendet werden muss, ist schon sehr traurig, so Constanze Rast. Die hofft, dass die Zusammenarbeit mit den Vereinen nun besser klappt und es eine spannende Saison in der Frauen-Kreisliga wird. (rom)



Kyritz im Schlussspurt

Testspiel: Hansa Wittstock – Rot-Weiß Kyritz 3:5 (2:1)
In einem guten Testspiel standen sich am Mittwoch die Landesklassenelf von Hansa Wittstock und Landesligist Rot-Weiß Kyritz gegenüber. Die Wittstocker hielten gegen den alten Bekannten gut mit, erst im Schlussspurt sicherte sich Kyritz den 5:3-Erfolg.
Die Partie begann ausgeglichen und mit einem schnellen 0:1 durch Petrit Baliu. Hansa schlug prompt zurück und schaffte durch Hannes Holtmann das 1:1. Beide Teams zeigten gute spielerische Ansätze und Wittstock nutzte einen schönen Angriff durch Patrick Franke zum 2:1. Kurz vor der Pause ließ Kyritz zwei gute Ausgleichschancen ungenutzt. Nach dem Wechsel wurde Hansa immer stärker, zweimal parierte Gästetorwart Daniel Zander reaktionsstark. Dann wurde er von Oliver Gießel zum 3:1 (64.) überwunden. Doch dann wirkte Hansa k.o, Kyritz kam besser ins Spiel, ergriff die Initiative. Christopher Opitz gelang per Foulstrafstoß das 3:2. Danach dominierte Kyritz, traf durch Christian Kurtz, Driton Baliu und Oliver Döring zum 5:3-Sieg. (rom)



Problem im Großfeldbereich

Staffeleinteilung der Nachwuchs-Spielklasse im Kreis steht fest
69 Nachwuchsmannschaften aus dem Kreis werden in sieben Altersklassen ab September um Punkte und Titel kämpfen. Eröffnet wird die Saison aber schon eine Woche vorher mit der Kreispokalvorrunde der Kleinfeldmannschaften. „Die Resonanz im Kleinfeldbereich ist normal also gut“, sagte Silvio Rogge, Vorsitzender der Kreisjugendausschusses. Das bekannte Problem sei der Großfeldbereich. Nur drei A-Juniorenteams, eine B-Junioren- sowie drei C-Juniorenmannschaften treten im Kreis an. Hinzu kommen sechs Großfeldteams, die im Bereich Oberhavel oder Westhavelland spielen. „Wir haben ja angeboten, in den älteren Jahrgängen auf dem Kleinfeld zu spielen. Doch außer von Gühlen gab es keine Meldung“, stellte Rogge klar. Nur im C-Junioren-Bereich gibt es Klein- und Großfeldteams, die eine gemeinsame Meisterschaft austragen werden. Bei den Kleinfeldspielen gelten dabei die Richtlinie für die D-Junioren. „Dies ist alles in den Jugendwettspielordnung festgelegt, die jedem Verein noch zugeht“, so Rogge. Der hat auch schon den Rahmenterminkalender für den Nachwuchs fertig, er wartet jetzt auf die Spielpläne der Landespielklassen um seine Ansetzungen fertigzustellen. „In drei Wochen sind sie fertig“, verkündet er. Es wird ein Ansetzungsheft für den Nachwuchs geben, wo auch alle Richtlinien für den Spielbetrieb noch einmal aufgeschrieben sind. „Die Mannschaftsspielstärke und die Spielfeldgröße der Kleinfeldteams entspricht der Anweisung des Fußballlandesverbandes“, stellt Rogge klar. (Von Roland Möller)

Sportgericht bestraft Hansa hart

Dossestädter gehen in Berufung
Es war das Spitzenspiel der Landesklasse West zwischen Hansa Wittstock und dem Schönwalder SV am 5. Juni im Stadion des Friedens. Am Ende hatten die Dossestädter nicht nur eine 0:1-Pleite gegen den späteren Landesligaaufsteiger zu verkraften, sondern müssen nun auch noch mit einem unangenehmen Nachspiel vor dem Sportgericht fertig werden.
Bereits während der hitzigen Partie kam es von der Zuschauertribüne her zu rassistischen Äußerungen, woraufhin der Schiedsrichter aus Hennigsdorf das Duell unterbrach. Nach Abpfiff gerieten dann der Wittstocker Christopher Haak und der Schönwalder Keeper aneinander, in dessen Folge Haak den Roten Karton sah. Damit aber noch nicht genug. Der Unparteiische aus Oberhavel fertigte im Nachgang einen Sonderbericht an, der als Grundlage für die Verhandlung vor dem Sportgericht des Fußball-Landesverbandes Brandenburg (FLB) diente.
Auf dieser wurde vor wenigen Tagen in Erkner folgendes Urteil gefällt: Hansa Wittstock muss wegen rassistischer Äußerungen eigener Zuschauer eine Geldstrafe von 1281 Euro (inklusive Verfahrenskosten) zahlen und Christopher Haak wurde wegen grob unsportlichen Verhaltens für vier Pflichtspiele seines Vereins gesperrt.
Doch die Verantwortlichen des FK Hansa sind mit diesem Richterspruch nicht einverstanden und legten Einspruch gegen das Urteil ein. Der Fall wird nun in den kommenden Wochen das Verbandsgericht beschäftigen. „Es ist korrekt, dass es solche Äußerungen, von denen wir uns als Verein klar distanzieren, gab. Aber es waren weder Mitglieder des FK Hansa Wittstock noch Fans, von denen diese bedauerlichen Rufe kamen“, erklärt der Geschäftsführer des Wittstocker Vereins, Jürg-Andreas Thoß, den Standpunkt der Hanseaten. „Wir haben bereits reagiert und werden ab der kommenden Saison unsere Ordnerpräsenz verstärken und diese Aufgabe durch einen externen Anbieter sicherstellen“, erläutert er erste Konsequenzen. Dies soll allerdings keineswegs als Schuldeingeständnis verstanden werden, „denn wir wären nur verantwortlich, wenn es Vereinsmitglieder oder unsere Zuschauer gewesen wären, das ist aber nicht der Fall“, so Thoß. Auch gegen die vier Spiele Sperre für Haak legten die Hansa-Verantwortlichen Einspruch ein, „da aus unserer Sicht nur ein unsportliches Verhalten vorliegt, dass in Folge einer Provokation zustande kam“. (Von Thomas Leitert)

Beste Platzierung für die Hanseaten

Junges Wittstocker Team war in der entscheidenden Saisonphase noch nicht clever genug
Der große Staffelfavorit aus Schönwalde war im April schon recht nervös. Die Randberliner führten zwar die Tabelle der Landesklasse West an, aber Hansa Wittstock hatte noch Nachholspiele. Bei dem damaligen Lauf (vier Siege in Folge) schien es für die Hanseaten möglich, den Favoriten noch abzufangen. „Doch in der entscheidenden Saisonphase hatten wir nicht die nervliche Stärke, schwächelten etwas“, erklärte Lutter. In fünf Spielen gab es nur zwei Punkte für Hansa, vor allem die Niederlagen in Lindow (1:2) und zu Hause gegen Eiche Weisen (2:4) ärgerten den engagierten Trainer. „Wir haben ja insgesamt mit Rang drei eine tolle Saison gespielt“, stellte er aber auch gleich klar. Doch in dieser Phase fehlten ihm nicht nur seine beiden Torjäger Stefan Wolter und Oliver Gießel verletzungsbedingt sondern es habe auch etwas an der Einstellung gemangelt. „Ansonsten wäre in dieser Saison sogar noch mehr drin gewesen“, so Lutter.
Vor allem gelang den Wittstockern endlich einmal ein guter Saisonstart, von Beginn an mischten sie im oberen Tabellendrittel mit. Durch fünf Sieg in Folge im Oktober mit 22:2 Toren katapultierte sich Hansa auf Rang zwei hinter Schönwalde und war damit der größte Konkurrent des Favoriten. Doch schon in der Hinrunde wackelten die Wittstocker auch einige Male. „Gegen Premnitz und Schenkenberg führten wir, agierten dann zu leichtfertig und spielten nur Remis“, erinnert sich Lutter. Da müsse sein Team noch cleverer werden, den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen. „Wir haben uns ja in der Defensive schon verbessert, aber hier gibt es sicher noch eine Steigerungsrate“, stellt er klar. Auch taktisch habe sein Team dazu gelernt, habe nicht mehr den „Hurra-Offensivfußball gespielt“ und dabei die Abwehr vernachlässigt. Schmuckstück seiner Elf blieb aber trotzdem wieder die Offensive. 91 Mal trafen die Hanseaten in den 30 Spielen. „Und es gab viele verschiedene Torschützen. Wir sind nicht mehr so ausrechenbar, wie zuvor, als vor allem Gießel und Wolter getroffen haben. Und wir waren aus allen Mannschaftsteilen gefährlich“, freute sich Lutter. Und sein Freude könnte anhalten, das Wittstocker Team blieb zusammen, wird durch den vielseitig einsetzbaren Marc Bennarndt (Zaatzke) noch verstärkt. Dazu bekommen die talentierten A-Junioren, die in der Vorsaison schon aushalfen, den Konkurrenzkampf im Team beleben werden. „Wir werden sicher wieder eine gute Saison spielen, ob es für ganz oben reicht, wird sich im Saisonverlauf ergeben“, so Lutter. (rom)

Quelle: Märkische Allgemeine


Sieger beim Sponsorenturnier


Die KMG Kliniken GmbH mit dem Klinikum Kyritz wurde beim Sponsorenturnier Sieger vor der Mannschaft aus dem hagebaumarkt Wittstock, der KMG Wittstock und t&t electronic. Vielen Dank an allen Beteiligten und Glückwunsch an das Gewinnerteam, die den Pokal beim nächsten Hallenturnier verteidigen werden.



Einziges Gegentor kostet den Sieg

Durch ein Kopfballtreffer nach einem umstrittenen Eckstoß markierte Kapitän Bela Thiessen den 1:0-Finalsieg gegen Grün-Weiß Lindow. Dies war der einzige Gegentreffer für Lindow im Turnierverlauf.
Das von Manfred Börner betreute Team kam dank eines Torverhältnisses von 16:0 (in fünf Spielen) ins Endspiel, profitierte jedoch im Halbfinale von einer Fehlentscheidung des Referees, der einen Freistoß im Strafraum direkt ausführen ließ. Der MSV Neuruppin unterlag mit 0:1. Das Spiel um Platz fünf gewann Neustadt I gegen Rheinsberg vom Neunmeterpunkt. Einen Neuner parierte der Keeper von Schwarz-Rot, einen Schuss hielt der Pfosten auf, während seine Schützen trafen. Es nahmen neun Mannschaften an den Sportspielen der E-Junioren teil. Weil der Jugendausschuss des Fußballkreises drei Medaillensätze geliefert bekommen hatte (Turniere der D- und F-Jugend waren angedacht), erhielten die ersten Drei Gold, die Plätze vier bis sechs Silber und die Plätze sieben bis neun Bronze. Die Medaillen überreichten Silvio Rogge, Vorsitzender vom Jugendausschuss, sowie Lutz Kahnert vom gastgebenden SV Blau-Weiß Walsleben. Den besten Torschützen stellte Lindow mit Christopher Krüger (neun). Lukas Kanna (Wittstock) traf fünfmal.
Die Reihenfolge: 1. Hansa Wittstock, 2. Lindow, 3. Hansa Wittstock II, 4. MSV Neuruppin, 5. Neustadt I, 6. Rheinsberg, 7. Wustrau, 8. Neustadt II, 9. Walsleben

Quelle: Ruppiner Anzeiger


Die neue Abteilungsleitung


Die neue Abteilungsleitung setzt sich zusammen aus dem Abteilungsleiter Stefan Bandilla, Schatzmeister Dirk Schumacher, Bernd Leuchtenberger, Männerbereich Jörg Lutter, Jugendbereich Jens Brödnow, Frauenbereich Sandy Babies, Olaf Friedl, Christopher Haak und René Schütte.



Vereinspokal ab diesem Spieljahr

Der Verbandsbeirat hat im Umlaufverfahren beschlossen, durch eine Änderung des § 34 der SpO mit Inkrafttreten zum neuen Spieljahr 2010/11 den Landespokal der Herren und der Frauen als Vereinspokal auszuspielen. Dies bedeutet, dass — analog zum DFB-Pokal — ab sofort nur noch erste Mannschaften teilnahmeberechtigt sind. Mit dieser Ordnungsänderung sollen eine Verschlankung des Landespokals erreicht und zugleich vereinsinterne Spiele verhindert werden. Die Praxis in anderen Landesverbänden zeigt, wie erfolgreich ein Vereinspokal durchgeführt werden kann. Der Jugendbereich ist von der neuen Regelung ausgeschlossen. Die Fußballkreise können für ihre Kreispokalwettbewerbe eigene Festlegungen treffen.
Michael Hillmann, Geschäftsführer



Minispielfelder nehmen Gestalt an

Der Fußballnachwuchs in Wittstock wird bald auf Kunstrasen spielen
Bei diesem Verein gilt der Spruch „selbst ist der Mann“. Alles geschieht per Hand in Eigenleistung. Auf der Grünfläche zwischen Beachvolleyballanlage und Skate-Park entsteht das Mini-spielfeld. Dort wird jetzt die Schalung für das Köcherfundament in den Boden gebracht, insgesamt 14 Stück. Jedes davon ist 80 mal 80 Zentimeter groß und ragt einen Meter in die Tiefe. Sie sind die späteren Stützen für die Banden und die Tore. Morgen kommt der Beton, der dann gut drei Wochen lang zum Abbinden braucht. Der Unterbau ist fertig. Das Material für die Tragschicht ist bereits geliefert. Dann ist am Wittstocker Minifeld der Weg zum Pflastern frei. Auch bei den Wittstocker Kickern ist die Freude schon jetzt riesig. Technische Fertigkeiten auf einem Kunstrasen zu perfektionieren, war dem Nachwuchs bislang nur auf weit entfernten Minispielfeldern möglich. (Von Madlen Wirtz)

 
   
   

Viele Köche verdarben nicht den Brei

Fußballer von Hansa Wittstock kochten und servierten ein Vier-Gänge-Menü

Hansa-Präsident Thomas Krieglstein wunderte sich jüngst über Post mit dem Absender „Fk Hansa Wittstock“ (FKH) in seinem Briefkasten. Die Einladung kam von der ersten Männermannschaft und ging an etwa 80 Spielerfrauen, Sponsoren und Helfer. Damit wollten die jungen Männer im Alter zwischen 18 und 28 Jahren allen danken. Und das Besondere sei, so Trainer Jörg Lutter: Wer noch nie gekocht habe, musste in die Küche. Wer schon mal Speisen zubereitet hatte, dem nützte das gar nichts, denn er musste bedienen.
Jörg Lutter freute sich wie Präsident Thomas Krieglstein, dass die Fußballer all jenen etwas zurückgeben mochten, von denen sie unterstützt werden. Krieglstein: „Nicht nur immer nehmen. Geben ist genauso wichtig!“
Der Hansa-Präsident nutzte die „tolle Aktion“ (Krieglstein) gleich, um Trikotsätze von Sponsoren zu überreichen. Zu späterer Stunde gab es sogar noch schicke weiße Hemden mit Hansa-Logo.
Jörg Lutter hatte Küche und Räume seines Veranstaltungsservices bereitgestellt. Ansonsten lehnte er sich aber entspannt zurück. „Wir haben uns sehr zurückgehalten. Die Jungs vollbrachten schon eine logistische Höchstleistung. Schließlich musste das Vier-Gänge-Menü für 65 Teilnehmer zubereitet werden. „Fußballspielen können sie besser als kochen, aber geschmeckt hat es auch“, sagte der Trainer.
Die Fußballer hatten ihre Gäste mit Orangen-Möhrensüppchen und Salatteller mit Jogurtdressing verwöhnt. Als Hauptgang standen zwei Gerichte zur Wahl: Hähnchenroulade gefüllt mit Broccoli und Frischkäse, dazu mediterrane Kartoffeln sowie Schweinesteak mit Kartoffelpüree, Röstzwiebeln und gefüllter Tomate. Zum Schluss gab es ein „Dessert a la FKH“.
Den geladenen Gästen hat’s gemundet. Ob es eine Fortsetzung gibt, war noch offen. „Es ist gut, dass junge Leute neue Ideen haben“, sagte Jörg Lutter. Er glaubt schon, dass sich die Spieler mal wieder etwas Ähnliches einfallen lassen werden. Und wenn es wieder eine „Schnapsidee“ wie fürs Samstagsmenü sei, die eigentlich in der Sauna geboren worden war, wie Torwart Kevin Apitz berichtete. (Von Dirk Klauke)



Fußballcamp in Wittstock




Anmeldeformulare    hier



Seit 50 Jahren Vorturnerin

Ehrenurkunde für Brigitte Wasner vom Familienturnverein

WITTSTOCK - Der mit fast 87 Jahren älteste noch aktive Sportler und Wittstodker Ehrenmedaillenträger wurde am Sonnabend von Bürgermeister Jörg Gehrmann persönlich beim Sportlerball begrüßt. Werner Risse war auch der erste „Beste Sportler der Stadt Wittstock“, der im Jahr 2005 mit einem MAZ-Pokal ausgezeichnet worden war.
Zum sechsten Mal ehrte die Dossestadt am Sonnabend den besten Sportler, Trainer und die beste Mannschaft mit MAZ-Pokalen. Sportfachbereichsleiterin Dorothea Stüben von der Stadtverwaltung hielt die Laudatio. Trainer des Jahres 2010 ist Bernd Müller, der Vorsitzende des Wittstocker Taekwondo-Vereins Yong Du. Seit zwölf Jahren kommt er zwei- bis dreimal in der Woche aus seinem knapp 100 Kilometer entfernten Wohnort bei Falkensee (Havelland) in die Dossestadt, um die Geschicke des 60 Mitglieder starken Vereins zu lenken. Als Trainer liegen ihm besonders die kleinen, fünf bis zehn Jahre jungen Kampfsportler am Herzen, die zwei Drittel der Mitglieder stellen. „Das macht einfach Spaß“, sagte der Berufsschullehrer nach der Auszeichnung.
Bester Sportler ist seit Sonnabend Stephan Köhring vom Leichathletik Club LC Dosse. Laudatorin Dorothea Stüben bezeichnete ihn als „einen sehr schnellen Mann im besten Mannesalter.“ Denn Köhring hat in den vergangenen fünf Jahren 10 Mal den Titel Berlin-Brandenburgischer Meister in seiner Altersklasse über 100 Meter, 200 Meter und im Weitsprung geholt. Damit qualifizierte er sich für die Norddeutschen Meisterschaften von denen er ebenfalls mit ersten und zweiten Plätzen nach Wittstock heimkehrte. Sein Wissen im Verein gibt er auch als Nachwuchstrainer weiter.
Die beste Mannschaft schoss 99 Tore in einer Saison. „Das hundertste Tor wollte wohl keiner schießen, um nicht der ganzen Mannschaft einen ausgeben zu müssen“, meinte Dorothea Stüben. Bestes Team des Jahres 2010 ist die 2. Männermannschaft des FK Hansa Wittstock. Die junge Truppe hatte sich von einem oft belächelten Punktelieferanten in der 1. Kreisklasse zum Aufsteiger in die Kreisliga gemausert und in dieser Liga auch schon manch einen Favoriten bezwungen. Daneben verteidigte sie im Winter ihren Titel als Hallenkreismeister. Mit Christian Bauch stellte sie außerdem den Torschützenkönig mit 33 Treffern in der 1. Kreisklasse. Er schoss genau ein Drittel aller vom Team erzielten Tore.
Erstmals vergab Bürgermeister Jörg Gehrmann Urkunden für zwei Frauen, die sich mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit im Sport besonders verdient gemacht haben. Die 82-jährige Brigitte Wasner ist Gründungsmitglied des im Jahr 1960 ins Leben gerufenen Wittstocker Familienturnvereins FTV 1960 und Irmgard Mohnke ist ebenfalls schon seit 40 Jahren dabei. Beide Frauen sind noch immer als Übungsleiterinnen tätig. (Von Dirk Klauke)

Dirk Klauke freut sich über das Zusammensein beim Sportlerball mit Sportlerwahl
Junge Wilde, alte Hasen
Was für ein schönes Bild! Junge Wilde und alte Hasen feierten gemeinsam den Sportlerball in der Stadthalle.
Die Veranstaltung mit Sportlerwahl hat sich in Wittstock zu einem Höhepunkt des Jahres gemausert. Etwa 200 Menschen verschiedenen Alters werfen sich dafür in Schale. Von Jahr zu Jahr kommen immer mehr junge Sportfreunde hinzu, die in Festkleidern und Anzügen in die Stadthalle strömen.
Der Jury war es nicht leicht gefallen, die Pokalträger zu ermitteln. Viele Vereine hatten Kandidatenvorschläge unterbreitet. Jeder hätte es verdient, einen Pokal mit nach Hause zu nehmen. Aber es ist eben wie im Wettkampf: Den Pokal bekommt immer nur einer. Aber gewonnen haben alle, denn ebenfalls wie im Wettkampf gilt: Teilnahme zählt. Und gewiss wird es im nächsten Jahr wieder einen solchen Ball mit Sportlerwahl geben. Dann haben wieder alle eine Chance, Preisträger zu werden.
Schön ist, dass es neben der traditionellen Sportlerwahl auch Urkunden fürs Ehrenamt gab. Ohne Ehrenamtler wie die beiden Frauen des Familienturnvereins wäre vieles im Lokalsport nicht machbar.
Der Sportlerball gehört in den Veranstaltungskalender der Stadt. Wenn er dort noch fehlt, muss dies schnell geändert werden.


Bürgermeister lädt zum Sportlerball 2010

Am 23. Oktober 2010 findet der alljährliche Sportlerball der Stadt Wittstock statt. Weitere Informationen werden demnächst bekannt gegeben.

MAZ-Pokale für beste Sportler, Trainer und Mannschaft
Zum sechsten Sportlerball der Stadt Wittstock lädt Bürgermeister Jörg Gehrmann diesmal persönlich alle Vereinsmitgleider ein. Der Ball findet am Sonnabend, 23. Oktober, ab 20 Uhr in der Stadthalle statt.
In seiner schriftlichen Einladung an die Vereine weist der Bürgermeister darauf hin, dass der Sportlerball neben dem geselligen Beisammensein die Gelegenheit biete, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Der Sport und seine Vereine hätten in Wittstock einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert und seien aus der Stadt nicht mehr wegzudenken.
Traditionell werden auf dem Sportlerball die beste Mannschaft, der beste Sportler und der verdienstvollste Trainer der Stadt Wittstock geehrt. Die MAZ wird dafür wieder Pokale spendieren. Vorschläge können ab sofort in der Wittstocker MAZ-Lokalredaktion, Marktstraße 4, E-Mail wittstock@MAZonline.de, Kennwort Sportlerwahl, eingereicht werden. Eine schriftliche Begründung wäre schön. Eine Jury mit Vertretern der MAZ, der Stadt Wittstock und des Organisationskomitees wird unter den Kandidaten auswählen.
Der Bürgermeister bittet darum, dass Vereine ihre Teilnehmerzahlen bis zum 8. Oktober an die Stadt (Büro des Bürgermeisters) melden. Anmeldungen sind auch unter 0 33 94/42 91 01 oder per E-Mail unter r.roesler@stadt-wittstock.de möglich.
Karten sind ab Sonnabend, dem 2. Oktober in der Touristinformation am Bleichwall, in der Hansa Klause im Stadion und der MAZ Wittstock erhältlich. Sie werden dieses Jahr nur im Vorverkauf bis zum 21. Oktober angeboten.
Als beste Sportler wurden bisher Trainer Dietmar Drabow, Läufer Werner Risse und die Erste Männermannschaft der Hansa-Wittstock-Fußballer (im Jahr 2005) geehrt. Im Jahr 2006 waren es die A-Junioren des Wittstocker FK Hansa, Dressurreiterin Caroline Neumann und Handball-Trainer Waldemar Klawohn. Im Jahr 2007 siegten Schwimm-Trainerin Petra Thiesen, Läuferin Anja Grothe- Kraft und die Handballer der ersten Hansa-Männermannschaft. Ein Jahr später gingen die Pokale an Trainer Peter Wittmann (Tischtennis), Snookerspieler Axel Simon und die Fußballerinnen des FK-Hansa Wittstock. Im vergangenen Jahr schließlich räumten Kraftsportler Ralf Kanthak, Trainer Jörg Luther und die Schützen der Privilegierten Schützengilde von 1560 zu Wittstock ab.
Einlass zum Sportlerball am 23. Oktober ist ab 19 Uhr. (Von Dirk Klauke)




20 Jahre Städtepartnerschaft mit Uetersen
vom 02.10.2010 bis 03.10.2010




Schwimmen

Das erste Schwimmtraining findet erst am 25.10.2010 statt!!


INTERVIEW: „Tore verhindern und kontern“

Trainer und Abteilungsleiter von Hansa Wittstock zum Spitzenspiel gegen Babelsberg / Erstmals Personenkontrolle am Einlass

Am morgigen Mittwoch trifft die erste Männermannschaft im Landespokal auf den vier Klassen höher spielenden SV Babelsberg 03. Mit Trainer Jörg Lutter und Fußball-Abteilungsleiter Stefan Bandilla sprach Dirk Klauke darüber.

                 

MAZ: Es kommt nicht alle Tage vor, dass Hansa Wittstock auf einen vier Klassen höher spielenden Gegner trifft. Wie ist die Stimmung?
Jörg Lutter: Die Stimmung in der Mannschaft ist hervorragend, und wir sind alle heiß auf diesen Höhepunkt. Für uns ist es ein sehr guter Abschluss der Vorbereitung, die mit dem Spiel gegen den Drittligisten endet.
Stefan Bandilla: Die Stimmung ist bei Hansa generell gut, nicht nur im Männerbereich. Natürlich ist die 1. Männermannschaft das Aushängeschild des Vereins. Die Mannschaft befindet sich bereits seit fast vier Wochen im Trainingsbetrieb und ist jetzt heiß darauf, nach den vielen Vorbereitungsspielen endlich in den Pflichtspielbetrieb einzusteigen.

 

Babelsberg scheint auf einer Erfolgswelle zu schweben, bezwang in der 3. Bundesliga zuhause Bayern München II und auswärts Rot Weiß Ahlen. Wie wird Hansa motiviert?
Lutter: Das 1. Punktspiel gegen Bayern München habe ich live gesehen und bin wirklich angetan von der Babelsberger Mannschaft. Sie steht hinten sehr kompakt, lässt damit sehr wenig Torchancen zu und kontert stets gefährlich. Ich denke, zur Motivation braucht man an diesem Tage nicht viel zu meinen Jungs sagen.
Bandilla: In solchen Spielen braucht es keine zusätzliche Motivation. Wer zu so einem Spiel nicht heiß ist, kann seine Fußballschuhe eigentlich an den berühmt berüchtigten Nagel hängen. Wann bekommt man als junger Spieler schon mal die Möglichkeit, in einem Pokalspiel gegen einen Bundesligisten anzutreten?

 

Gibt es Spezialtraining?
Lutter: Sicherlich werden wir uns in den letzten beiden Trainingseinheiten vernünftig auf dieses Pokalspiel vorbereiten. Ansonsten sind für mich die nachfolgenden Punktspiele natürlich wichtiger.
Bandilla: Die Vorbereitung war lang und intensiv. Den Ball hatten die Jungs im Training noch nicht allzu oft am Fuß. Dafür kennen sie aber jeden Quadratzentimeter der Laufbahn im Wittstocker Stadion. Konditionell müssten wir eigentlich mithalten. Natürlich wird in dieser Spielklasse viel schneller und direkter gespielt. Ich hoffe wir kriegen das im Kopf hin und zeigen nicht zu viel Respekt.

 

Wie wollen Sie gegen den Drittligisten spielen, mit starkem Angriff oder hinten durch die Abwehr dicht machen?
Lutter: Die Frage ist nicht schlecht – natürlich bedingungslose Offensive. Nein, nein, die Taktik wird nicht verraten, denn die Babelsberger lesen auch die MAZ.
Bandilla: Die taktische Ausrichtung ist natürlich Sache des Trainers. Aber soviel kann ich als Abteilungsleiter wohl verraten: Mit drei Stürmern werden wir mit Sicherheit nicht auflaufen. Zunächst geht es ums Tore verhindern und dann den einen oder anderen Konter zu setzen.

 

Welche Sicherheitsmaßnahmen werden getroffen, um gewaltbereite Fans in den Griff zu bekommen?
Bandilla: Natürlich hoffen wir auf einen ruhigen Abend, ein schönes Fußballspiel und keine gewaltbereiten Fans. Für dieses Spiel wird es an drei Kassen noch Karten für Kurzentschlossene geben. Um lange Warteschlangen zu vermeiden bitte ich alle Fußballfans, die noch keine Karten im Vorverkauf erstanden haben, nicht auf den letzten Drücker zu kommen. Erstmals führen wir am Eingang eine Personenkontrolle durch. Von Hansa sind zwölf Ordner im Einsatz. Zusätzlich wird ein professioneller Ordnerdienst für die Sicherheit sorgen. Darüber hinaus bekommen wir aus dem Ordnungsamt und der Polizeiwache Wittstock Hilfe.

 

Was erwartet die Besucher sonst noch?
Bandilla: In Zusammenarbeit mit der MAZ wird ein Tippspiel durchgeführt. Dort kann bis zum Anpfiff ein Ergebnistipp abgegeben werden. Neben drei Gewinnen von der MAZ soll es als Hauptgewinn Freikarten für das Punktspiel Babelsberg gegen Hansa Rostock am 11. September 2010 im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion geben.

 

Hansa gilt fürs Spiel als Außenseiter. Ist das gut oder schlecht für die Mannschaft?
Lutter: Wenn meine Mannschaft gegen einen Drittligisten spielt, ist man automatisch in der Außenseiterrolle. In so einem Spiel können wir nur gewinnen, sowohl die Mannschaft als auch der Verein.
Bandilla: Generell ist die Außenseiterrolle nicht schlecht im Fußball. Wir gehen natürlich auch davon aus, dass uns Babelsberg maßlos unterschätzt. Vielleicht liegt ja gerade darin unsere Außenseiterchance.

 

Wie ist Ihr Tipp zum Spielausgang?
Lutter: Einen konkreten Tipp werde ich mit Sicherheit natürlich nicht abgeben. Wenn wir weniger als fünf Gegentore bekommen würden und nach vorne ein paar Akzente mit einem Tor setzen könnten, wäre ich schon sehr zufrieden.
Bandilla: Ich möchte dem Tippspiel am Mittwoch im Stadion des Friedens nicht vorgreifen.

 

Was bekommen die Hansa-Spieler, wenn sie gewinnen?
Lutter: Manchmal ist es gar nicht so wichtig, in so einem Spiel zu gewinnen. Viel mehr interessiert mich, dass sich der Verein FK Hansa Wittstock gut präsentiert, sowohl auf dem Platz als auch außerhalb. Sollte es tatsächlich mit der Hilfe der Zuschauer eine Sensation geben, wird uns schon spontan etwas einfallen.
Bandilla: Sie dürfen in der 2. Runde im Fußballlandespokal wieder ran. Aber mal im Ernst, sollten wir die Sensation schaffen, sind wir mindestens auch drittligatauglich im Organisieren von spontanen Partys.



MAZ präsentiert Hansa Wittstock gegen Babelsberg 03

Die erste Hansa-Männermannschaft empfängt am Mittwoch, 18. August, den vier Klassen höher spielenden SV Babelsberg 03 im Landespokal Brandenburg. Stefan Bandilla, Hansa-Abteilungsleiter Fußball, erwartet viel Fußballprominenz und auch den einen oder anderen Politiker. Innenminister Rainer Speer ist ebenfalls eingeladen. Es ist gar nicht mal so abwegig, dass er tatsächlich kommt. Denn schließlich ist der Potsdamer Politiker Vorstandsvorsitzender des SV Babelsberg 03.
Spaß und Teamgeist stehen bei den Wittstockern, die in der Landesklasse West spielen, ganz oben. Dennoch sollten die Babelsberger als einziger Drittligist (3. Bundesliga) in Brandenburg das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. „Wir sind immer für eine Überraschung gut“, sagte Stefan Bandilla. Und der Pokal habe seine eigenen Gesetze, da sei alles möglich. Der Wittstocker Verein habe schon so manche höherklassige Mannschaft als Verlierer vom Platz geschickt, zum Beispiel im Jahr 2006 den zwei Klassen höher spielenden Oberligisten Ludwigsfelde mit 4:2. Selbst bei den Babelsbergern dürfte die Schmach bekannt sein, die ihrer zweiten Mannschaft in Wittstock beigefügt wurde. Die Gäste von Babelsberg II unterlagen im Jahr 2006 sogar mit 7:0.
Gegenwärtig arbeitet der Hansa-Vorstand an einem Sicherheitsprogramm, damit alle Fans ungestört Fußball gucken können. Die Polizei wird einbezogen. Die Spielerfrauen der ersten Mannschaft werden am 18. August beim Einlass mitwirken. Neben den eigenen Ordnern wird Hansa noch professionelle Hilfe einkaufen.
Der Hansa-Vorstand hofft auf vierstellige Besucherzahlen. „2000 Gäste wären schön“, sagte Stefan Bandilla. Schließlich kommen auch enorme Kosten auf den Wittstocker Verein zu.
Den Besuchern soll neben einem hochklassigen Fußballspiel auch Kurzweil in der Halbzeitpause geboten werden. Was genau veranstaltet und welchen Hauptpreis es geben werde, steht noch nicht genau fest.
Fest steht indes, dass die MAZ das Spiel präsentieren und Preise für ein Quiz zur Verfügung stellen wird. Ähnlich wie beim Public Viewing zur Fußball-WM können Besucher vor dem Spiel das Ergebnis tippen.(Von Dirk Klauke)


Neuer Vorstand ist gewählt

47 Mitglieder fanden sich zur Mitgliederversammlung ein. Vereinspräsident Thomas Krieglstein begrüßte alle recht herzlich, besonders den Ehrenpräsidenten Hans-Jürgen Goldberg, das Ehrenmitglied Günter Pohle und den Vorsitzenden vom Fußballkreis Jürgen Möllendorf.
In seiner kurzen Rede erwähnte Thomas Krieglstein alle großen und kleinen Erfolge der einzelnen Abteilungen. Im Anschluss stellten die Kassenprüfer ihre Berichte vor - ohne großartige Beanstandungen. Somit konnte der alte Vorstand von seinen Pflichten entlastet werden.
Nun wurden Mitglieder für den neuen Vorstand vorgeschlagen und alle Mitglieder wurden von den Anwesenden einstimmig gewählt.










Führungswechsel bei Hansa

Wittstocks größter Sportverein will neue Ideen und Schwerpunkte setzen

Thomas Krieglstein ist der neue Präsident des FK Hansa Wittstock. Am Sonnabend wurde er in der „Hansa Klause“ am Stadion des Friedens feierlich in sein neues Amt eingeführt. Und seine erste Amtshandlung war, Hans-Jürgen Goldberg zum Ehrenpräsidenten zu ernennen.
Hans-Jürgen Goldberg war elf Jahre lang der Präsident des FK Hansa Wittstock. Er wolle nun etwas kürzer treten, bleibt aber dem Verein als Berater erhalten: „Es ist kein Abschied, sondern eine Staffelstabübergabe“, betonte der Ehrenpräsident. Alles, was er je anpackte, wollte er auch richtig machen. So sei auch der Zeitpunkt des Führungswechsels richtig: „Verantwortung zu übernehmen heißt auch zu wissen, wann dafür die Zeit gekommen ist. Wir brauchen neue Ideen und neue Schwerpunkte.“ Hans-Jürgen Goldberg dankte allen, die mithalfen, die „Hansakogge“ mal durchs seichte Fahrwasser und mal durch stürmische Zeiten zu führen. „Ohne diese Hilfe wäre nichts möglich gewesen.“
Hansas Geschäftsführer Jürg-Andreas Thoss beschreibt Goldberg als einen sehr zuverlässigen und vor allem ausdauernden Menschen, der während seiner Präsidentschaft unbestechlich und hartnäckig blieb. Vor allem war ihm Teamarbeit sehr wichtig. Zu einem seiner herausragendsten Verdienste gehört die am Sonnabend in Betrieb genommene Zuschauertribüne. Die Übergabe war Hans-Jürgen Goldbergs letzte Aufgabe als Präsident.
Thomas Krieglstein tritt als neuer Vereinspräsident in „große Fußstapfen“, wie er es selbst nennt. In dem 90 Jahre alten Verein ist er von nun an der Herr über die Hansa-Abteilungen. Neben der Königsabteilung Fußball gibt es außerdem den Handball, Schwimmen, Kegeln, Volleyball und die Gymnastikgruppe.
Bevor Thomas Krieglstein zu Hansa kam, war er der Präsident des Sportvereins Schönberg und sammelte dort die ersten Erfahrungen in dieser Führungsposition: „Damals habe ich gelacht, als man mir sagte, dass ich nur nach Wittstock gehe, um dort Vereinspräsident zu werden. Das konnte ich mir gar nicht vorstellen“, erinnert sich Krieglstein.
Doch er wurde bei Hansa Trainer und Übungsleiter in der Abteilung Fußball und wurde in den Vorstand des Vereins gewählt. „Er hat sich in allem bewährt, ist menschlich geblieben, besitzt Führungsqualitäten und ist ein hervorragendes Organisationstalent“, sagt Hansas Geschäftsführer.

Madlen Wirtz

 

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