FK Hansa Wittstock 1919 e.V.    

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Turnkinder in Wittstock


Dirk Klauke zum Engagement von Petra Thiesen für ihre Schwimmkinder (17.02.2009)

Flinke Wasserratten

Vor etwas mehr als drei Jahren kam Petra Thiesen zur MAZ. Sie wollte eine Kinder-Schwimmgruppe gründen und suchte Mitstreiter.
Die begeisterte Schwimmerin war einst selbst erfolgreich und wollte ihre Erfahrungen nun an den Nachwuchs weitergeben. Dazu erwarb die Mutter dreier begeisterter Wasserratten auch eine Lizenz als Schwimmtrainerin. Nach dem Aufruf in dieser Zeitung fanden sich schnell Interessenten für die Nachwuchsgruppe. Mit Hansa Wittstock wurde ein Verein gefunden, unter dessen Dach die neuen Sportler gut aufgehoben sind. Sie trainieren in der Wittstocker Schwimmhalle.
Inzwischen machen die besten Schwimmkinder bei Wettkämpfen auch über die Region hinaus immer öfter von sich Reden. Doch nicht nur der Sprung aufs Treppchen ist es, was die Sportgruppe so einzigartig macht. Der Umgang unter den kleinen Wasserratten ist liebevoll und Trainerin Petra Thiesen hat für alle jederzeit ein gutes Wort parat. Gemeinschaft zählt und Durchhaltewillen. Denn beim Schwimmen ist es wie überall: Nur Übung macht den Meister.
Die Erfolge in Wittenberge sind ein weiteres Verdienst der Trainerin. Wäre Petra Thiesen nicht so engagiert, gäbe es die vielen Erfolgserlebnisse der jungen vielleicht nicht.

 

Michelle lässt alle hinter sich

„Wittstocker Wasserratten“ holten zahlreiche Medaillen (17.02.2009)

WITTSTOCK Den Namen Michelle Tiede sollte man sich merken. Das zehnjährige Mädchen aus Wittstock schwimmt nämlich in seiner Altersklasse allen anderen davon. Michelle entwickelt sich hervorragend.
Bei einem Schwimmwettkampf am Sonnabend in Wittenberge hat Michelle ihre gleichaltrige Konkurrenz nicht nur um Längen abgehängt, sondern sie holte sich gleich noch zwei Bahn- und Kreisrekorde. Im Freistil erreichte sie die Super-Zeit von 1:27:23 und war damit sieben Sekunden schneller als die Zweitplatzierte. Im Brustschwimmen schlug sie sagenhafte 17 Sekunden vor ihrer Konkurrenz an – und zwar in einer Zeit von 1:34:33.
Die neun Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren, die Trainerin Petra Thiesen mit zum Wettkampf in die Schwimmhalle Wittenberge genommen hatte, holten sich 15 Medaillen: sieben goldene, fünf silberne und drei bronzene. In zwei Staffel-Wettkämpfen, 8 x 25 Meter Brust und 4 x 50 Meter Freistil, kamen sie jeweils auf den zweiten Platz, wobei sie bei der Freistil-Staffel nur fünf hundertstel Sekunden langsamer waren als die Siegermannschaft. Eigentlich schlugen sie zeitgleich an, aber die elektronische Zeitmessung ist unbestechlich. „Das ist nicht Pech“, wie Petra Thiesen sagt, sondern „ein großer Anreiz, sich das nächste Mal noch mehr anzustrengen“.
Obwohl sie mit allen Kindern sehr zufrieden war, ist ein Junge aus der Wittstocker Mannschaft der Trainerin besonders positiv aufgefallen: Jens Vor, 11 Jahre alt. „Er hat das erste Mal überhaupt Medaillen geholt“, freut sie sich für ihn. Über 100 Meter Rücken gewann er Gold, und in der Freistil-Konkurrenz erkämpfte sich Jens die silberne Medaille. „Der geht richtig los“, lobt Petra Thiesen.
Am Rande hatte sie noch ausreichend Gelegenheit, sich bei den anderen Mannschaften, die aus Wittenberge, Karstädt, Grabow (Landkreis Ludwigslust) und Pritzwalk kamen, umzuschauen. „Die Wittenberger machen eine großartige Nachwuchsarbeit“, lobt sie die Mitbewerber um die vorderen Plätze. Besonders hob sie die saubere Technik hervor. „Deswegen werde ich jetzt auch mein Augenmerk noch mehr auf technisch einwandfreie Starts und Wenden legen“, kündigt sie an.
Bis jetzt haben die Wittstocker Schwimmer noch keinen Wettkampf des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) absolviert. Bei diesen können die Schwimmer wegen technischer Fehler disqualifiziert werden. Aber bereits am 18. April wird für sie die erste DSV-Prüfung sein. Bis dahin werden sie sowohl an ihrer Technik als auch an der Schnelligkeit arbeiten.
Initiator des Wettbewerbes war die im Perleberger Industriegebiet ansässige Fuldac GmbH, ein Spezialist für die Sanierung von Industriedächern. (Quelle: MAZ - Uta Köhn)

SCHWIMMSPORT: Die große Mannschaft der Einzelkämpfer (18.07.2008)

Hansas „Wasserratten“ waren Gastgeber für den 1. Wittstocker Sommerschwimmpokal

WITTSTOCK - Der Lärm in der Schwimmhalle war ohrenbetäubend. Lauthals feuerten die Kinder ihre Mannschaftskameraden an. „Los, los, schneller, ein Stück noch, gleich hast du’s geschafft.“ 40 junge „Wasserratten“ von Hansa Wittstock wetteiferten mit 20 jungen Schwimmern vom NSV Neuruppin um die Medaillen.
Es war der erste Wettkampf dieser Art, den Schwimmtrainerin Petra Thiesen organisiert hatte, und sie bekam reichlich Unterstützung von den Eltern der jungen Schwimmer und von Sponsoren aus Wittstock und Umgebung. Die insgesamt 90 Medaillen, die im Laufe des Nachmittags vergeben wurden, waren ebenso gesponsert wie der Pokal. Für die Gravur der Medaillen gab’s einen ansehnlichen Preisnachlass, das Headset für die Beschallung der Schwimmhalle konnte Petra Thiesen kostenfrei ausleihen.
Die Schwimmer der Altersklassen 5/6 und 7/8 starteten jeweils über die 25-Meter-Distanz. Kinder ab neun schwammen jeweils 50 Meter in den Disziplinen Brust, Rücken und Freistil, ab elf Jahren kam noch die „Königsdisziplin“ im Schwimmen, die 100 Meter Lagen dazu.
In der Punktewertung lagen die Wittstocker schließlich vorn. Obwohl die Neuruppiner eine Goldmedaille mehr mit nach Hause nahmen als die Wittstocker, erschwammen sich die „Hansa-Wasserratten“ 29 Punkte mehr als die MSV-Schwimmer. Über die Pokalvergabe müssen beide Mannschaften noch entscheiden, weil nicht klar war, was nun mehr zählt – die gewonnenen Medaillen (Gold wird mit drei Punkten bewertet, Silber mit zwei und Bronze mit einem Punkt) oder nur die Goldmedaillen. „Es war unsere erste Veranstaltung dieser Art“, sagt die Trainerin. „Auch wir müssen noch lernen, wie man so etwas handhabt.“
Nicht nur die Kinder haben nach dem ersten Wittstocker Sommerschwimmpokal ein Stück Wettkampferfahrung mehr. Sie konnten auch das Gemeinschaftsgefühl stärken, sagt Trainerin Petra Thiesen. Den jüngeren Kindern geht’s bei ihrem Sport aber auch darum, Gemeinschaft mit Gleichgesinnten zu erleben und mit anderen Kindern fröhlich im Wasser zu spielen. Gleichzeitig möchte aber Petra Thiesen auch ihre sportliche Entwicklung fördern und die Wettkampfmannschaft stärken. „Das ist manchmal schon ein Spagat“, sagt sie.
Wettkämpfe wie dieser bewirken aber vor allem auch, dass der Ehrgeiz bei den Kindern angefeuert wird.
Um Gemeinschaftsgefühl und Teambildung geht es bei den Wittstocker Wasserratten dann ab Sonntag. Dann fahren 28 Kinder, begleitet von vielen Eltern, ins Trainingslager nach Mirow. In der dortigen Kanustation wird bis zum Donnerstag nächster Woche Quartier bezogen. Es wird aber nicht nur geschwommen. „Wir erkunden die Gegend, wir werden paddeln, auf Schatzsuche und Nachtwanderung gehen, einen Klettergarten besuchen, Wasserpolo spielen und die Väter wollen kochen und grillen“, zählt Petra Thiesen auf. (Quelle: MAZ - Uta Köhn)

Die „Wasserratten“ werden immer schneller

Drei junge Schwimmer aus Wittstock siegten bei den Kreis-Kinder- und Jugendsportspielen in jeder Disziplin (05.07.2008)

WITTSTOCK Schwimmtrainerin Petra Thiesen kann sich schon darauf verlassen, dass die von ihr betreuten Kinder bei den Vergleichswettkämpfen mit ihren besten Ergebnissen aus dem Wasser steigen.
Dörte Holzheuer, sie ist 13 Jahre alt, schwimmt als eine der Jüngsten in ihrer Altersklasse 13/14 mit. Sie ist bei den Kreis-Kinder- und Jugendsportspielen vor ein paar Tagen in Neuruppin fünfmal gestartet und fünfmal ist sie als Erste aus dem Wasser gestiegen. Und beim Streckentauchen schaffte sie darüber hinaus unglaubliche 50 Meter.
Ihr Bruder Tim Holzheuer, mit elf Jahren einer der Jüngsten in seiner Altersklasse 11/12, hat ebenfalls in allen Disziplinen (je 50 Meter Brust, Rücken, Delphin und Freistil sowie 100 Meter Lagen) gesiegt. Auch ihm reicht die 25 Meter lange Bahn fürs Tauchen längst nicht mehr aus. Er musste unter Wasser eine Wende einlegen. Erst nach 36 Metern musste er wieder an die Luft.
Am heutigen Sonnabend starten die Kinder das erste Mal außerhalb des eigenen Landkreises – und zwar im Freibad in Karstädt. Für die 13-jährige Dörte und die anderen Kinder von den „Wasserratten“ ist das der erste Vergleich mit unbekannten Gegnern.
Seit Dörte vor zweieinhalb Jahren mit dem Training angefangen hat, konnte sie ihre Leistungen kontinuierlich verbessern. Als sie neulich beim Tauchen erst nach 50 Metern an die Wasseroberfläche kam, konnte es Trainerin und Mutter Petra Thiesen selbst kaum fassen. „Nach vorne denken und schön tief eintauchen“ – das ist ihr Tipp fürs Tauchen, den sie den Kindern, die auf dem Startblock stehen und sich auf ihren Absprung konzentrieren, zuruft. Offenbar funktioniert’s mit diesem Trick.
Inzwischen wird den Wasserratten die Wittstocker Schwimmhalle schon fast zu eng. „Ich könnte gut und gerne zwei Bahnen mehr gebrauchen“, sagt die Trainerin. Fand das Schwimmtraining anfangs nur während des normalen öffentlichen Badens auf zwei Bahnen am Mittwoch statt, so wurden die Trainingszeiten inzwischen schon auf Montag verlegt und auf den Freitag ausgedehnt. Das hängt mit einer weiteren, sehr talentierten Schwimmerin zusammen: Tara Keßner aus Heiligengrabe, die an zwei Tagen in der Woche auf ihre Aufnahmeprüfung für die Sportschule Potsdam vorbereitet wurde, die sie ab September besuchen wird.
Zwischen den „Großen“, Dörte, Tara und Tim, fällt ein Mädchen schon deswegen auf, weil sie die Kleinste in der Gruppe der Großen ist: Michelle Tiede. „Sie ist erst neun Jahre alt“, sagt Petra Thiesen und freut sich: „Michelle hält das Tempo der Großen voll mit.“ Bei dem Wettkampf am Dienstag in Neuruppin hat sie sich alle Siege geholt und hatte den anderen gegenüber teilweise mehr als eine halbe Bahn Vorsprung. „Es war wirklich der Wahnsinn. Sie schwimmt wie ein Fisch.“ Beim Streckentauchen kam sie auf 37 Meter. Die 50 Meter Freistil schaffte sie in 42:53 Sekunden, die 50 Meter Rücken in exakt 48 Sekunden und 50 Meter Brust in 46:47 Sekunden.
In ein paar Tagen, am 14. Juli, starten die Wittstocker Wasserratten mit Heimvorteil gegen bereits bekannte Gegner vom MSV Neuruppin. Der erste Wittstocker Sommerpokal-Wettkampf ist zugleich auch der Abschluss des Trainingsjahres 2007/2008. Die Einzelstarter und erstmals die Staffelstarter können Punkte für ihre Mannschaften holen.
Die Zahl der Mitglieder der „Wittstocker Wasserratten“ ist inzwischen auf 60 Kinder angewachsen. Jede Woche kommen zwischen 40 und 50 von ihnen zum Training in die Schwimmhalle. Die Kinder trainieren in drei verschiedenen Gruppen: Die „Wasserflöhe“ haben bereits ihre erste Schwimmstufe, das Seepferdchen, abgelegt – sie trainieren immer freitags von 17 bis 18 Uhr. Die „Kaulquappen“ treffen sich regelmäßig montags von 15 bis 16 Uhr. Sie erlernen die Schwimmtechniken, aber wichtiger Bestandteil des Trainings sind auch gemeinsame Spiele im und unter Wasser. Die Fortgeschrittenen sind die „Wasserratten“. Auf sie wartet montags 16 bis 17 Uhr ein anspruchsvolles und sogar hartes Training. Manchmal schwimmen sie bis zu zwei Kilometer in einer Trainigseinheit. Einige von ihnen trainieren auch freitags.
Kinder, die sich den „Wasserratten“ anschließen möchten, können unter 0173/ 6271780 mit Petra Thiesen ein Probetraining verabreden. Ferner gesucht werden Übungsleiter. (Quelle: MAZ - Uta Köhn)


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